Pérez warnt vor F1-Autos: „Fürchte, dass etwas Schlimmes passiert“
"Das war mit Abstand der schlimmste Job der Welt"
Sergio Pérez warnt nach einem Beinahe-Unfall in Baku vor gefährlichen Tempounterschieden durch das Energie-Management.
F1-Star Sergio Pérez schlägt Alarm: Der Cadillac-Pilot hält die unterschiedlichen Geschwindigkeiten der neuen Formel-1-Autos für ein Sicherheitsrisiko. Nach dem Grand Prix von Aserbaidschan berichtete der Mexikaner von einem brenzligen Moment im Duell mit Liam Lawson.
„Vor allem müssen wir im Rennen sehr genau überprüfen, was beim Energie-Management und bei den Unterschieden zwischen den Motoren passiert“, sagte Pérez: „Als ich mich gegen Lawson verteidigte, wäre ich wegen der Unterschiede bei Energiebereitstellung und Leistung der Motoren fast heftig mit ihm zusammengestoßen. Das ist zu gefährlich. Ich fürchte, dass bald etwas Schlimmes passiert, wenn wir die Regeln nicht verändern.“
Die Bedenken begleiten die Königsklasse seit Saisonbeginn. Besonders deutlich wurden sie beim Japan-GP: Oliver Bearman schloss in Suzuka mit massivem Überschuss auf Franco Colapinto auf. Als der Haas-Pilot dem langsameren Alpine ausweichen musste, geriet er auf das Gras und schlug heftig in die Streckenbegrenzung ein.
Die unterschiedlichen Strategien bei der Energierückgewinnung und -abgabe können auf einzelnen Streckenabschnitten enorme Differenzen erzeugen.
F1: Pérez klagt über Ungleichheit zwischen den Teams
Die FIA reagierte in der April-Pause bereits mit Anpassungen am Motorenreglement. Sie sollten vor allem die extremen Lift-and-Coast-Phasen verringern, mit denen Fahrer elektrische Energie für entscheidende Passagen aufsparen. Pérez sieht das Kernproblem jedoch weiter ungelöst.
„Ich hoffe, dass sie den Abstand schließen können“, forderte der 36-Jährige: „Im Moment haben Mercedes und Red Bull einen sehr starken Motor. Sie können dich an Stellen überholen, an denen unsere Energiebereitstellung so viel schlechter und anders ist. Der Geschwindigkeitsunterschied ist zu gefährlich.“
Für 2027 sind weitere Eingriffe vorgesehen: Der Anteil der elektrischen Leistung soll von 47 auf 42 Prozent sinken. Perez blickt dennoch mit wenig Vorfreude auf den nächsten Grand Prix in Malaysia und die Hochgeschwindigkeitskurven von Sepang.
Auf die Frage, ob die neue Fahrzeuggeneration dort die Strecke ruinieren könne, sagte er knapp: „Wir sollten besser nicht darüber reden.“
Weitere News
Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.