Wegen FC Bayern? Jürgen Klopp macht Eingeständnis
Hier lässt Klopp die Füllkrug-Bombe platzen
Jürgen Klopp sorgte zuletzt mit seiner Äußerung, den Fußball des FC Bayern nicht zu verstehen, für Schlagzeilen und Unverständnis. Bei der Nominierung seines zweiten DFB-Aufgebots geht er indirekt wohl darauf ein.
Im Zuge seiner zweiten DFB-Kader-Nominierung hat Bundestrainer Jürgen Klopp einen Fehler eingestanden – offensichtlich mit Blick auf ein viel beachtetes Halbzeit-Interview.
Er sei rückblickend mit einigen seiner eigenen Aussagen „nicht so glücklich“, erklärte der DFB-Coach. Vermutlich spielte er damit auf seinen Auftritt während des Champions-League-Spiels zwischen dem FC Bayern und dem FC Arsenal an, als er bei DAZN eine Einschätzung zu der Partie abgab.
„Ich habe bis heute nicht abschließend verstanden, was Bayern gegen den Ball macht. Aber ich will mich einfach weiterbilden“, hatte Klopp damals gesagt. „Mal ist es hybrid, dann Mann gegen Mann, dann nicht gegen den Mann. Ich lerne immer noch.“ Vor allem die Rolle von Harry Kane in der Arbeit gegen den Ball gab Klopp Rätsel auf. Er sei zwar „nicht Papst des Fußballs, alle dürfen machen, was sie wollen, aber abschließend dahinter gestiegen bin ich auch nicht.“
Im Fall Füllkrug bleibt Klopp bei seinen Aussagen
Die Aussagen sorgten für öffentliche Kritik, Bayerns Trainer Vincent Kompany wollte sie nicht kommentieren. „Ich bin jetzt nicht mit allen meinen Aussagen, die ich in Halbzeit-Interviews getroffen habe, so glücklich“, sagte Klopp nun über sich selbst.
Im DAZN-Interview hatte er mit Aussagen über das Alter des nun wieder ins DFB-Team beorderten Niclas Füllkrug auch noch für weitere Schlagzeilen gesorgt. Dieser schieße zwar „ein Tor nach dem anderen“, sei aber 33: „Das ist nicht meine Schuld“, bekräftigte Klopp damals. Personell entschied er nun zwar um, der Werder-Stürmer ist zurück, doch an seinen Worten wollte er in diesem Fall nicht rütteln.
„Bei Fülle habe ich nur Fakten aufgezählt. Wenn morgen Europameisterschaft wäre, dann würden wir ihn natürlich mitnehmen, das ist gar keine Frage. Unter dem Aspekt war die Entscheidung dann relativ leicht. Es war eine Freude, die Entscheidung zu treffen, es war auch eine Freude, sie ihm mitzuteilen.“
Klopp entschuldigt sich nicht zum ersten Mal
Es ist nicht das erste Mal, dass Klopp nach einer viel beachteten Aussage zurückrudert. Schon bei seiner Antritts-Pressekonferenz im Juli äußerte er sich zu Vorgänger Julian Nagelsmann und ging dabei auch auf seine viel beachtete „Noch“-Aussage während der WM ein.
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„Ich respektiere Julian Nagelsmann total. Der Tag mit dem ‚Noch‘ war einer der schlechteren meines Lebens. In dem Moment, als Thomas Müller gesagt hat, ‚es ist noch nicht September‘, war mir klar: Jetzt platzt die Bombe. Bis dahin ist er mir nicht richtig aufgefallen“, schilderte Klopp: „Da hätte ich gerne drauf verzichtet, aber konnte ich natürlich nicht. Ist nun mal passiert. Ich habe mich entschuldigt, er hat es akzeptiert. Anschließend hat Julian mir zum Geburtstag gratuliert. Ich glaube, da liegt nichts im Argen. Ich wünsche ihm nur das Beste, das Allerbeste.“