„Hatte unheimliche Bedenken“: Uli Hoeneß überrascht mit Bayern-Geständnis
Bayern-Insider verrät: Triumph vor allem für einen Boss
Uli Hoeneß kommt aus dem Schwärmen nicht raus: Sowohl die Vertragsverlängerung mit Kane als auch Bayerns Statement-Sieg gegen Atlético Madrid sorgen beim 74-Jährigen für große Zufriedenheit – eine Sache habe ihm dennoch große Bedenken bereitet.
Bayerns Ehrenpräsident Uli Hoeneß ist voller Freude: Erst gewann der deutsche Rekordmeister personalgeschwächt bei Atlético Madrid (2:0), dann wurde die langersehnte Kane-Verlängerung verkündet.
Im Gespräch mit dem kicker schwärmte der 74-Jährige nun vom Ballon-d’Or-Sieger 2026 – und machte in Bezug auf Bayerns 2:0-Erfolg in Spanien ein überraschendes Geständnis.
Harry Kane? „Jeden Euro wert“
Am Donnerstag bestätigten die Münchner die Verlängerung mit Kane: Der Engländer unterschrieb bis 2029, nach SPORT1-Informationen kassiert er künftig ein jährliches Bruttogehalt von rund 25 Millionen Euro. Ein Mega-Deal, der in Hoeneß‘ Augen aber „jeden Euro wert“ sei.
Die letzte Überzeugungsarbeit für die Bindung des englischen Torgaranten hatte dabei wieder einmal CEO Jan-Christian Dreesen geleistet. Ganz nach Hoeneß‘ Geschmack also: Denn seiner Meinung nach solle die Person im Klub, die den besten Kontakt zum entscheidenden Vertragspartner pflege, auch die Verhandlungen übernehmen.
Schließlich falle anderen Entscheidungsträgern da „kein Zacken aus der Krone“, so der 74-Jährige. Bereits im Sommer 2023 war Dreesen entscheidend daran beteiligt gewesen, dass Kane den Schritt zum Rekordmeister in die Bundesliga wagte.
Hoeneß hatte „unheimliche Bedenken“
Neben der Kane-Verlängerung misst der Ehrenpräsident einer Sache aber ebenfalls viel Bedeutung bei: Bayerns 2:0-Sieg im Metropolitano bei Atlético Madrid. „Ich bin von dem Spiel unserer Mannschaft in Madrid total begeistert“, schwärmte er. „Vor allem in der zweiten Halbzeit haben wir Atlético in ihrem Stadion regelrecht vorgeführt.“
„So eine tolle Auswärtsleistung habe ich seit Jahren nicht gesehen“, ergänzte Hoeneß und überraschte mit einem Geständnis: „Ich hatte vorher unheimliche Bedenken“, gab er gegenüber dem kicker zu.
Bei Atlético sei es immer schwierig, der 74-Jährige wisse um die spanische Härte. „Demensprechend bin ich vor dem Spiel mit großer Nervosität vor dem Fernseher gesessen“, erklärte Hoeneß.
Bayerns Statement-Sieg gegen Atlético Madrid
Die Münchner waren mit satten acht Ausfällen zum spanischen Champions-League-Gegner angereist. Gleich drei Bayern-Stars hatten den Platz beim Klassiker gegen Borussia Dortmund (2:2) verletzungsbedingt verlassen müssen.
Nach einem 0:0-Halbzeitstand brachte ausgerechnet Lennart Karl, der zuletzt harte Kritik von Hoeneß erfahren hatte, die Münchner in der 54. Minute in Führung. Mit einem Traumtor erhöhte Konrad Laimer daraufhin zum 2:0-Endstand (74.).
„Man sollte nicht immer nur kritisieren, sondern auch loben“, betonte Hoeneß abschließend. Der souveräne Auswärtssieg gegen die „Los Rojiblancos“ sollte dafür Anlass genug bieten.