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Marko Pesic vom FC Bayern Basketball
Marko Pesic vom FC Bayern Basketball © Getty Images
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Basketball-Meister Bayern München verlängert mit seinem Geschäftsführer. Auch von den Giessen 49ers gibt es Positives zu vermelden.

Der deutsche Basketballmeister Bayern München setzt an vorderster Front auf Kontinuität.

Wie der Klub am Montag bekannt gab, hat das Präsidium den Vertrag mit Geschäftsführer Marko Pesic um weitere drei Jahre bis zum Ende der Saison 2021/2022 verlängert.

"Marko Pesic hat großen Anteil daran, dass sich der Basketball beim FC Bayern so erfolgreich national und inzwischen auch international entwickelt hat", sagte Vereinspräsident Uli Hoeneß: "Gemeinsam mit der Geschäftsstelle hat Marko dieses spannende Projekt auf höchstem Niveau vorangetrieben und es geschafft, dass sich der Basketball in München durchgesetzt hat. Ich bin sehr, sehr zuversichtlich, dass sich diese tolle Entwicklung weiter positiv fortsetzen wird. Wir haben noch sehr viel vor und freuen uns darauf."

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Der frühere deutsche Nationalspieler Pesic hatte bei den Bayern 2011 als Sportdirektor begonnen, zwei Jahre später übernahm er das Amt des Geschäftsführers.

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In die bisherige Amtszeit von Pesic fallen die deutsche Meisterschaft 2014, der Gewinn des Doubles 2018 und die erfolgreiche Verteidigung des Meistertitels vor gut einer Woche. In der europäischen Königsklasse, der EuroLeague, haben die Bayern bis einschließlich der Spielzeit 2020/2021 das Startrecht sicher.

Spielmacher Braydon Hobbs wird München dagegen verlassen, der 30-jährige US-Amerikaner schließt sich dem Ligarivalen EWE Baskets Oldenburg an.

Bryant bleibt in Giessen

Topscorer John Bryant bleibt den Giessen 46ers erhalten. Der 32 Jahre alte Center macht keinen Gebrauch von seiner Buy-out-Option und wird bei den Hessen in seine dritte Spielzeit gehen.

Der gebürtige US-Amerikaner, der im Dezember 2018 die deutsche Staatsangehörigkeit angenommen hatte, kam in der abgelaufenen Saison pro Partie im Schnitt auf 19,5 Punkte und 10,2 Rebounds.

Bamberg zukünftig ohne Rice

Brose Bamberg spielt künftig ohne seinen Starspieler Tyrese Rice. Der am 30. Juni ausgelaufene Vertrag mit dem 32-jährigen US-Amerikaner wurde nicht verlängert, der Point Guard wechselt zum griechischen EuroLeague-Teilnehmer Panathinaikos Athen. Auch die Zeit von Daniel Schmidt beim einstigen Serienmeister aus Oberfranken ist vorbei.

"Ich mag Tyrese Rice. Doch wenn man eine Mannschaft neu aufbaut, braucht man keinen dominierenden Spieler", sagte Bambergs Headcoach Roel Moors: "Wenn es hart auf hart kommt, ist es einfach, ihm den Ball zu geben, doch dann schauen alle anderen zu. Ich glaube nicht, dass das gesund ist. Wir brauchen einen Mix. Daher haben wir uns gegen Rice entschieden."

Nach einem Abstecher nach China war Rice im vergangenen Sommer nach Bamberg gewechselt, wo er in der abgelaufenen BBL-Saison im Schnitt 15,9 Punkte und 6,4 Assists sammelte.

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