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München - 2016 gewannen Laura Ludwig und Kira Walkenhorst noch gemeinsam Olympia-Gold, nun treten sie bei der Beachvolleyball-DM mit neuen Partnerinnen an.

Im Sommer 2016 sorgten Laura Ludwig und Kira Walkenhorst gemeinsam für einen unvergesslichen Moment der deutschen Olympia-Geschichte. Das Beachvolleyball-Duo gewann in Rio de Janeiro die Goldmedaille.

Doch nur ein Jahr später trennten sich ihre sportlichen Wege. Ab Donnerstag kreuzen sie sich aber wieder. Denn Ludwig und Walkenhorst gehen bei der Deutschen Meisterschaft in Timmendorfer Strand (ab Samstag LIVE im TV auf SPORT1 und im LIVESTREAM) mit neuen Partnerinnen auf Medaillenjagd.

Die Vorzeichen sind für das frühere Erfolgsduo ein wenig unterschiedlich. Während Ludwig seit Ende 2018 mit Maggie Kozuch im Sand wühlt und mit der ehemaligen Hallenspielerin ein eingespieltes Team bildet, gab Walkenhorst erst vor Kurzem ihr Comeback nach langer Verletzungspause und Karriereunterbrechung.

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Walkenhorst spielt nun mit Grüne

Die 29-Jährige hat sich die elf Jahre jüngere Anna-Lena Grüne als Partnerin geangelt. Die Liaison kam via Social Media zustande. Dass sich das neu formierte Duo durch Platz eins beim Turnier der "Road to Timmendorfer Strand" in Düsseldorf für die DM qualifiziert hat, ist schon ein großer Erfolg.

"Yessssss! We did it!", zeigte sich Walkenhorst bei Instagram voller Vorfreude: "Timmendorf wir kommen. Freuen uns mega!"

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Dass Walkenhorst und Grüne zu allem fähig sind, haben sie auch in Hamburg demonstriert. Dort schlug das Duo die favorisierten Ludwig und Kozuch in einem spannenden Match in drei Sätzen.

Brink wagt keine Prognose bei Olympia-Heldinnen

SPORT1-Experte Julius Brink tut sich bei Walkenhorst/Grüne mit einer Prognose schwer. "Ich bin erst mal auch für Kira sehr froh, dass sie wieder spielen kann und wünsche ihr, dass sie mal eine ganze Saison schmerzfrei bleibt. Ergebnisse sind da eher zweitrangig", sagte der Olympiasieger von 2012 bei beach-volleyball.de. (Alle Infos zur Deutschen Beachvolleyball-Meisterschaft)

Ähnliches gilt auch für Ludwig/Kozuch, die sich bei den vergangenen Turnieren in Hamburg und Düsseldorf sehr inkonstant präsentierten. "Manchmal habe ich starke Verbesserungen bei Maggie und Laura gesehen, mal waren sie ergebnistechnisch weit weg von dem, was sie auch selbst von sich erwarten", bestätigte Brink.

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Die Plätze zwei, vier und neun standen auf der "Road to Timmendorfer Strand" zu Buche. "Wir haben die Tour mit vielen Aufs und Abs abgeschlossen", konstatierte Kozuch bei SPORT1.

Die Zielvorgabe des hinter den Titelverteidigerinnen und Topfavoritinnen Julia Sude und Karla Borger an Nummer 2 gesetzten Duos lautet trotzdem: "Wir haben uns vorgenommen, dass wir in Timmendorf groß aufspielen wollen", erklärte Kozuch und ergänzte: "Wir wollen auf jeden Fall ums Treppchen mitspielen, am besten ganz oben."

Kozuch: Knoten kann jederzeit platzen

Was ihr und Ludwig dabei Hoffnung macht? "Wir sind auf einem guten Weg, es könnte jeder Zeit der Moment kommen, an dem der Knoten platzt", gab sich die 33-Jährige optimistisch.

Aus ihrer Sicht wären die nationalen Titelkämpfe der optimale Zeitpunkt dafür.

Doch nicht nur Ludwigs Ex-Partnerin Walkenhorst hat da etwas dagegen, auch 14 andere Teams wollen dem Star-Duo den Titel streitig machen.

Dass überraschende Ergebnisse in jeder Partie möglich sind, hat der Sieg von Walkenhorst und Grüne gegen Ludwig/Kozuch in Hamburg gezeigt.

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