Der Maximiser dreht mächtig auf
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Max Hopp gewinnt das erste Spiel beim Grand Slam of Darts. Martin Schindler verpasst dagegen einen Coup zum Auftakt. Simon Whitlock geht böse unter.

Max Hopp hat beim Grand Slam of Darts (vom 10. bis 18. November LIVE auf SPORT1) sein Auftaktspiel gewonnen.

Im Duell mit dem Engländer John Payne, das das prestigeträchtige Turnier eröffnete, setzte sich Hopp mit 5:3 durch (Alle Infos zum Grand Slam of Darts).

Dabei verlief der Start alles andere als glücklich für den deutschen Top-Spieler. Denn Hopp kassierte direkt ein Break und geriet mit 0:2 nach Legs ins Hintertreffen.

Anschließend steigerte sich der 23-Jährige aber und glich zum 3:3 aus. Den Aufwind nahm Hopp mit, um auch die nächsten zwei Legs zu gewinnen und damit das Spiel für sich zu entscheiden. Hopp kam auf einen 3-Dart-Average von 92,76, seine Doppelquote betrug 35,71 Prozent. Sein höchstes Finish war ein 123er-Checkout (Die Statistiken zum Spiel).

Schindler unterliegt Bunting

In Hopps Gruppe sind auch Peter "Snakebite" Wright und Jim Williams. Im zweiten Spiel des Auftakttages wurde Gerwyn Price gegen Andrew Gilding seiner Favoritenrolle gerecht und gewann mit 5:2. Der Waliser profitierte dabei auch von der schwachen Doppelquote Gildings (18,18 Prozent). Anschließend setzte sich Dimitri Van den Bergh trotz vergebener Match-Darts mit 5:3 gegen Ryan Searle durch.

Fliege stört Schindler im entscheidenden Moment

 Martin Schindler verpasste einen Coup zum Auftakt. Gegen Stephen Bunting verlor er mit 3:5. Schindler ließ direkt zu Beginn mehrere Breakchancen liegen, bot Bunting aber bis zum Stand von 3:3 Paroli. Dann setzte sich die Klasse des Engländers durch, desses Drei-Dart-Average (91:84,8) und Doppelquote (35,71 % - 25 %) besser waren als Schindlers. 

Zudem gelang Bunting ein 170er-Finish.

Vollkommen überraschend kassierte mit Simon Whitlock einer der Topfavoriten gleich im ersten Spiel eine deutliche Niederlage. Gegen Glen Durrant verlor der Australier klar mit 1:5. Mit einem Durchschnitt von 92,05 konnte Whitlock seinem Konkurrenten (99,2) zu keiner Zeit wirklich gefährlich werden.

Wright siegt äußerst knapp

Souverän in das Turnier gestartet ist dagegen Mensur Suljovic. Der Österreicher besiegte seinen britischen Konkurrenten Scott Mitchell mit 5:2. "The Gentle" warf achtmal die 140 und sicherte sich dadurch den Auftaktsieg.

Auch für die Nummer drei der Welt, Rob Cross, war der Auftakt in das Turnier von Erfolg gekrönt. Gegen Mark McGeeney siegte der Weltmeister mit 5:2 - wenn auch nicht mit einer Glanzleistung. Ein Drei-Dart-Average von 87,49 lässt durchaus noch Luft nach oben. 

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Äußerst knapp ging es im Duell zwischen Peter "Snakebite" Wright und Jim Williams zu. Während zu Beginn des Spiels alles nach einem Sieg von Wright aussah, gab Williams nicht auf und glich zum 4:4 aus. Im entscheidenden elften Leg behielt der erfahrene Wright aber die Oberhand und sicherte sich den umkämpften 5:4-Sieg. 

Van Gerwen als Favorit

Zum zwölften Mal steigt der Grand Slam of Darts, bei dem sowohl Spieler der PDC als auch der BDO teilnehmen dürfen. Für die Darts-Profis ist es der letzte große Härtetest vor der WM, die am 13. Dezember beginnt (LIVE im TV auf SPORT1). Der Sieger des Grand Slam darf sich dabei über mehr als 125.000 Euro Preisgeld freuen.

Neben Hopp und Schindler ist auch Michael Unterbuchner als deutscher Spieler am Start. Trotz seiner leicht schwächelnden Form bei den letzten Turnieren zählt Superstar Michael van Gerwen zu den absoluten Topfavoriten. Der Niederländer konnte den Grand Slam in den letzten drei Jahren jeweils für sich entscheiden. "An ihm führt kein Weg vorbei, in wichtigen Phasen wird er garantiert wieder angreifen", war sich Schindler im exklusiven SPORT1-Interview sicher. (BILD Superleague Darts Germany: 18. November, ab 13 Uhr LIVE im TV auf SPORT1)

Die Ergebnisse im Überblick:

Max Hopp - Josh Payne 5:3
Gerwyn Price - Andrew Gilding 5:2
Dimitri van den Bergh - Ryan Searle 5:3
Stephen Bunting - Martin Schindler 5:3
Simon Whitlock - Glen Durrant 1:5
Mensur Suljovic - Scott Mitchell 5:2
Rob Cross - Mark McGeeney 5:2
Peter Wright - Jim Williams 5:4

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