Super-Münch exklusiv: So gelang die Darts-Sensation
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London und München - Kevin Münch stellt sich am Tag nach seinem Sensations-Sieg in der ersten Runde bei der Darts-WM den Fragen der SPORT1-User und verrät fünf Geheimnisse.

Kevin Münch hat die Darts-Welt mit seinem sensationellen Erstrunden-Sieg gegen Superstar Adrian Lewis begeistert (täglich LIVE im TVLIVESTREAM und im LIVETICKER).

Einen Tag nach seinem großen Triumph stellte sich der 29-Jährige in einer exklusiven Facebook-Live-Session aus der britischen Hauptstadt den Fragen der SPORT1-User - und verriet sechs Geheimnisse.

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Wie wurde der Sensationssieg gefeiert?

"Gar nicht. Ich war nur mit der Familie essen und bin schlafen gegangen. Ich war selbst überrascht über mein Niveau und kann es noch immer nicht beschreiben."

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Wann gibt es die nächste Currywurst?

"Mal sehen (lacht), vielleicht nächstes Jahr. Aber an Weihnachten bestimmt nicht."

Münch knackt den Jackpot! Die Darts-Sensation im Video

Warum werfen Sie als Rechtshänder mit der linken Hand?

"Zum Steel-Darts bin ich gekommen, weil meine ganze Familie gespielt hat. Ich hatte als 2-Jähriger eine Dartsscheibe auf einem Stuhl und habe drauf rumgeworfen. Zum Werfen mit links bin ich durch einen Schlüsselbein-Bruch gekommen. Ich wollte einfach weiterspielen."

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Was hat es mit den 100 Broten auf sich?

"Ich wusste gestern nicht mehr wirklich, was ich sage, und wollte manche Wörter nicht in den Mund nehmen, deshalb die Brote. Es ist für mich etwas völlig Neues, in den Pressebereich hoch zu müssen."

Ally Pally feiert den deutschen Super-Münch

Was ist das Besondere an Ihren Darts?

"Ich habe gegen Lewis mit neuen, eigenen Darts gespielt. Die werden demnächst rauskommen. Vor vier Monaten habe ich die Pfeile eigens entwickelt."

Wie geht es 2018 weiter?

"Nach der WM werde ich zur Q-School (Quali-Turnier für die Tour, Anm. d. Red.) fahren und versuchen, die Pro Tour zu spielen. Wenn das nicht klappt, spiele ich die Challenger-Tour, den Rob-Cross-Weg sozusagen. Ich will mich jetzt voll auf die Profi-Laufbahn konzentrieren. Den Arbeitsalltag mit professionellem Darts zusammenzubringen, ist sehr schwer. Die Landschaftsgärtnerei ist sehr körperlich, daher war ich abends oft richtig kaputt. Ich bin froh, jetzt den Schritt gemacht zu haben. Meinen Job aufgegeben habe ich aber nicht. Mein Chef kam auf mich zu und hat gefragt, ob ich es versuchen will. Daher bin ich jetzt freigestellt. Wenn es als Profi klappt, dann klappt es - wenn nicht, bin ich ab 1. April wieder Landschaftsgärtner.

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