Marijanovic brilliert und erfüllt sich den WM-Traum
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München - Die Vorfreude auf die Darts-WM 2019 steigt. Seit Montagabend ist klar, auf wen die Deutschen um Hopp und Schindler treffen. Es hätte schlimmer kommen können.

Bei der PDC Darts-WM 2019 in London (13. Dezember bis 1. Januar täglich LIVE im TV auf SPORT1) kommen Max Hopp, Martin Schindler, Gabriel Clemens und Robert Maijanovic zunächst um die ganz schweren Aufgaben herum (Der Spielplan der Darts-WM).

Während Hopp als 32. der PDC Oder of Merit für die zweite Runde gesetzt ist, haben die drei anderen deutschen Spieler zumindest machbare Aufgaben gezogen. Auch in der möglichen zweiten Runde würden nicht die größten Schwergewichte warten.

Eines der schwersten Lose in der ersten Runde zog der US-Amerikaner Chuck Puleo. Er trifft auf den amtierenden Junioren-Weltmeister Dimitri van den Bergh, der seinen Titel erst am Sonntag im Finale gegen Martin Schindler erfolgreich verteidigen konnte.

Erstmals zwei Frauen im "Ally Pally"

Erstmals sind bei dieser PDC-WM mit Anastassija Dobromyslova und Lisa Ashton zwei Frauen am Start. Während die Russin Matthew Edgar als Gegner zog, wartet auf die amtierende BDO-Weltmeisterin Jan Dekker.

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In der zweiten Runde greifen dann auch die "Top-Guns" der Szene ins Geschehen im Londoner "Ally Pally" mit ein. Titelverteidiger Rob Cross trifft dort auf den Sieger der Partie Jeffrey de Zwaan gegen Nitin Kumar, Michael van Gerwen bekommt es entweder mit Alan Tabern oder Raymond Smith zu tun. 

Hopp vor möglichem Duell mit van Gerwen

Sollte der Niederländer sein Match ebenso gewinnen wie Max Hopp, würde es in Runde drei zum Aufeinandertreffen der beiden kommen. Nachdem der "Maximiser" bei seinen bisherigen Auftritten 2015 und 2017 jeweils in der zweiten Runde gescheitert war, möchte er in diesem Jahr auf jeden Fall eine Runde weiter kommen.

Die erste Runde im Überblick:

Alan Tabern (Nr. 91 der Welt) - Raymond Smith
Danny Noppert (47.) - Royden Lam (176)
Simon Stevenson (84) - Ted Evetts (117)
Matthew Edgar (86) - Darius Labanauskas (108)
Ryan Joyce (74) - Anastassija Dobromyslova
Steve Lennon (38) - James Bailey
Krzysztof Ratajski (54) - Seigo Asada 
Keegan Brown (40) - Karel Sedlacek (176)
Ross Smith (92.) - Paul Lim
Martin Schindler (46.) - Cody Harris (149.)
Josh Payne (53.) - Jeff Smith (205.)
Robert Thornton (33.) - Daniel Larsson (151.)
Paul Nicholson (64.) - Kevin Burness (144.) 
Michael Barnard (80.) - Jose Oliveira de Sousa
Vincent van der Voort (37.) - Lourence Ilagan
Chris Dobey (36.) - Boris Koltsov (160.)
Jeffrey de Zwaan (44.)  - Nitin Kumar 
Ricky Evans (42.) - Rowby-John Rodriguez (67.)
Dimitri Van den Bergh (35.) - Chuck Puleo
Luke Humphries (90.) - Adam Hunt (98.)
Ryan Searle (61.) - Stephen Burton (80.)
William O'Connor (50.) - Yordi Meeuwiise (129.)
Ron Meulenkamp (49.) - Diogo Portela (141.)
Gabriel Clemens  (66.) - Aden Kirk (103.)
Nathan Aspinall (73.) - Geert Nentjes (167.)
Jeffrey de Graaf (61.) - Noel Malicdem
Wayne Jones 93.) - Devon Petersen (70.)
North (39.) - Marijanovic (95.)
Toni Alcinas (55.) - Craig Ross
Mickey Mansell (63.) - Jim Long
Brendan Dolan (45.) - Yuanjun Liu
Jan Dekker (43.) - Lisa Ashton

Die zweite Runde im Überblick:

Max Hopp (32.) - Noppert/Lam
Steve West (22.) - North/Marijanovic
John Henderson (23.) - Clemens/Kirk
Jamie Lewis (28.) - Schindler/Harris
Adrian Lewis (16.)- Stevenson/Evetts
Raymond van Barneveld (17.) - Edgar/Labanauskas
Simon Whitlock (8.) - Joyce/Dobromyslova
Alan Norris (25.)- Lennon/Bailey
James Wade (9.) - Ratajski/Asada
Jelle Klaasen (24.)- Brown/Sedlacek
Daryl Gurney (5.) - Smith/Lim
Dave Chisnall (12.) - Payne/Smith
Kim Huybrechts (21.) - Thornton/Larsson
Gary Anderson (4.) - Nicholson/Burness
Jermaine Wattimena (29.) - Barnard/de Sousa
Darren Webster (13.)- van der Voort/Ilagan
Steve Beaton (20.) - Dobey/Koltsov
Rob Cross (2.) - de Zwaan/Kumar
Cristo Reyes (31.) - Evans/Rodriguez
Jonny Clayton (15.) - Van den Bergh/Puleo
Stephen Bunting (18.) - Humphries/Hunt
James Wilson (26.) - O'Connor/Meeuwiise
Michael Smith (10.) - Meulenkamp/Portela
Gerwyn Price (6.)  - Aspinall/Nentjes
Kyle Anderson (27.) - de Graaf/Malicdem
Ian White (11.) - Jones/Petersen
Peter Wright (3.) - Alcinas/Ross
Benito Van de Pas (30.) - Mansell/Long
Joe Cullen (14.) - Dolan/Liu
Mervyn King (19.) - Dekker/Ashton
Mensur Suljovic (7.) - Searle/Burton
Michael van Gerwen (1.) - Tabern/Smith

Anders als in den Vorjahren sind Hammer-Paarungen in der ersten Hauptrunde rar. Hintergrund: Die 32 gesetzten PDC-Spieler um unter anderem WM-Titelverteidiger Rob Cross und Dominator Michael van Gerwen, aber auch Hopp, sind zunächst spielfrei - sie greifen erst in Runde 2 in den Wettbewerb ein.

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Was auch heißt: Schindler und Clemens aus den sogenannten Top 32 der PDC Pro Tour Order of Merit sowie Marijanovic als Sieger der deutschen Qualifikation bei der BILD Super League  müssen sich zunächst gegen weniger namhafte Akteure beweisen. Es hätte schlimmer kommen können. Schindler (Nr. 46) und Clemens (Nr. 66) treffen mit Harris (149) und Kirk (103) auf zwei Spieler, die klar hinten ihnen in der Weltrangliste liegen.

Marijanovic hat mit Richard North, der Nummer 39 der Welt, allerdings ein harte Nuss zu knacken.

Michael van Gerwen (Niederlande) und der Schotte Gary Anderson gelten als die größten Favoriten auf den Titel. Zudem muss man Vorjahressieger Cross (England) sowie Peter Wright (Schottland) auf der Rechnung haben. Eine Überraschung im legendären Alexandra Palace ist aber auch Mensur Suljovic (Österreich), James Wade und Michael Smith (beide England) zuzutrauen.

Mit 96 WM-Teilnehmern - darunter die vier Deutschen - ist ein neues Rekord-Teilnehmerfeld am Start, sodass die Pfeile an nur drei Nachmittagen ruhen. Traditionell spielfrei sind die Weihnachtsfeiertage und Silvester. In der ersten und zweiten Runde wird zunächst im Satzmodus Best-of-5 gespielt.

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