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Die Fischtown Pinguins feiern ein Mega-Comeback in Nürnberg © Imago
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Drama in Nürnberg! Das Duell zwischen den Ice Tigers und Bremerhaven wird erst in der zweiten Verlängerung entschieden. Die Eisbären stehen im Viertelfinale.

Den Fischtown Pinguins Bremerhaven gelang in der DEL nach einem Marathonmatch der Ausgleich.

Bei den Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg gewannen die Norddeutschen nach der zweiten Verlängerung und fast 100 Spielminuten mit 4:3 (0:2, 0:0, 3:1, 0:0, 1:0) und glichen zum 1:1 aus. Die Entscheidung um den Einzug ins Viertelfinale fällt damit am Sonntag in Bremerhaven (14 Uhr - ab 14.50 Uhr LIVE im TV auf SPORT1).

"Wenn du 3:0 führst und gibst das in zehn Minuten auf, bist du selbst schuld", ärgerte sich Tim Bender nach der Partie im Gespräch mit SPORT1. "Jetzt steht es wieder 0:0, Spiel drei müssen wir gewinnen, dann ist es wieder gut."

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Kevin Lavallee von den Gästen zeigte sich sichtlich erschöpft. "Die Kraft war weg, aber wir haben immer weiter gespielt und gekämpft. Während dem Spiel habe ich gedacht: 'Beide Mannschaften sind zu müde, um ein Tor zu schießen.' Aber dann hat Max (Fortunus, Anm. d. Red.) das Ding gemacht. Das Spiel zu gewinnen, ist echt der Wahnsinn."

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Nürnberg, das sich am Mittwoch nach einem hitzigen Spiel mit einer Massenschlägerei und vielen Strafzeiten in Bremerhaven durchgesetzt hatte (3:1), verspielte im Schlussdrittel eine 3:0-Führung innerhalb von sieben Minuten. In der Verlängerung traf Maxime Fortunus für die Gäste zum Sieg (100.).

Berlin im Viertelfinale

Die Eisbären Berlin haben das Viertelfinale erreicht. Der DEL-Rekordmeister schlug die Straubing Tigers am zweiten Spieltag der Vor-Play-offs in eigener Halle 4:2 (2:0, 1:1, 1:1) und entschied die Best-of-Three-Serie mit 2:0 für sich. 

Marcel Noebels (2.) und Jamison MacQueen (18.) brachten die Eisbären im ersten Drittel mit 2:0 in Führung, nach dem Anschlusstreffer durch Sandro Schönberger (25.) stellte Andre Rankel (31.) den alten Abstand wieder her. James Sheppard (51.) sorgte für das 4:1, auch nach dem Gegentreffer von Stephan Daschner (53.) wurde es nicht mehr spannend. Berlin hatte zum Auftakt in Straubing nach hartem Kampf gewonnen (3:2 n.V.).

"Es war ganz wichtig, in Führung zu gehen. Wir haben leider Straubing nochmal ins Spiel kommen lassen", sagte Noebels. Berlin habe sich aber "trotzdem sehr gut durchgesetzt. Heute haben wir viele gute Aktionen gehabt."

Berlin trifft am Mittwoch auf Meister Red Bull München oder Hauptrundensieger Adler Mannheim. Im Viertelfinale sind vier Siege zum Weiterkommen nötig. 

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