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Die Adler Mannheim und der EHC Red Bull München standen sich im DEL-Finale 2019 gegenüber
Die Adler Mannheim und der EHC Red Bull München standen sich im DEL-Finale 2019 gegenüber © dpa Picture Alliance
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Es geht wieder los. Die DEL kehrt aus der Sommerpause zurück und die 14 Mannschaften liefern sich wieder heiße Duelle. SPORT1 hat die wichtigsten Infos zur neuen Saison.

Das lange Warten hat ein Ende. Die Deutsche Eishockey Liga (DEL) kehrt aus der Sommerpause zurück. (DEL-Auftakt: Augsburger Panther - EHC Red Bull München am Freitag, 13. September LIVE im TV auf SPORT1)

Ab Freitag, den 13. September geht es in Deutschlands höchster Spielklasse wieder rund. Mit großer Vorfreude und Motivation gehen die Teams in die neue Spielzeit und wollen Meister Adler Mannheim vom Thron stürzen.

SPORT1 hat die wichtigsten Infos und Regeländerungen zur DEL-Saison 2019/2020.

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DEL: Spielplan, Modus und Termine

Die DEL-Hauptrunde wird wie üblich in einer Viererrunde gespielt. Das heißt, alle 14 Mannschaften spielen viermal gegeneinander.

Am ersten Spieltag treffen die Augsburger Panther und Vizemeister EHC Red Bull München aufeinander. Beide Vereine lieferten sich im Halbfinale der Vorsaison ein episches Duell, das der EHC am Ende für sich entscheiden konnte.

Die Hauptrunde endet mit dem 52. Spieltag am 8. März 2020 (Der DEL-Spielplan). Anschließend beginnen die Playoffs.

Die besten zehn Teams der Hauptrunde sind spielberechtigt. In der ersten Playoff-Runde trifft der Siebte auf den Zehnten und der Achte auf den Neunten.

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Der jeweils Besserplatzierte besitzt das Heimrecht, das bei jedem Spiel wechselt. Anschließend folgt das Viertelfinale. 

Die erste Runde wird im Best-of-three-Modus ausgetragen, danach geht es im Best-of-seven-Modus weiter.

Absteigen muss weiterhin keine Mannschaft. Bis zur Saison 2020/2021 gibt es weder einen Auf- noch einen Absteiger.

Favoriten der DEL-Saison 2019/2020

Die Adler Mannheim gehen als Titelverteidiger in die Saison und sind auch in diesem Jahr wieder ein heißer Kandidat auf die Meisterschaft.

Zu den engsten Verfolgern dürfte in diesem Jahr auch wieder der Vizemeister aus München zählen.

Nach der Niederlage in den vergangenen Finals möchte der EHC in diesem Jahr wieder angreifen und hat sich dementsprechend verstärkt (u.a. mit Derek Roy). Ebenfalls aussichtsreiche Kandidaten sind die Kölner Haie und die Düsseldorfer EG.

Welche Stars sind neu in der DEL?

Auch zu Beginn dieser Saison haben einige neue Spieler den Weg in die DEL gefunden.

Der prominenteste Neuzugang ist mit Sicherheit Derek Roy (u.a. Edmonton Oilers, Nashville Predators und Vancouver Canucks). Fast 800 Mal lief der Kanadier in der NHL auf. Jetzt holte der EHC den 36-Jährigen an Bord. 

Ein weiterer Topneuzugang ist Maxim Lapierre. Der Kanadier absolvierte rund 700 Spiele in der NHL. Der 34-Jährige war unter anderem für die Pittsburgh Penguins, die Vancouver Canucks und die Anaheim Ducks aktiv. Lapierre beginnt ein neues Kapitel bei den Eisbären Berlin.

Ebenfalls neu im deutschen Oberhaus ist Jakub Kindl. Der Tscheche verteidigte über 350 Mal in der NHL für Detroit und Florida und kehrte 2017 in seine tschechische Heimat zurück. Ab dieser Saison läuft er für die Kölner Haie auf. 

Die DEL LIVE im TV und bei SPORT1

Insgesamt überträgt SPORT1 pro Saison weiterhin mindestens 40 DEL-Spiele exklusiv im deutschen Free-TV sowie parallel auch im 24/7-Livestream auf SPORT1.de und in der SPORT1 App.

Diese werden in der Regel am Sonntagnachmittag (Bully: 17 Uhr) übertragen. Darunter sind Partien der Hauptrunde und der anschließenden 1. Playoff-Runde, der Playoffs sowie der Finalserie um die Deutsche Meisterschaft. Darüber hinaus sind alle DEL-Spiele live und in HD bei MAGENTA SPORT zu sehen. 

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Zusätzlich zu den TV-Spielen runden ausführliche Berichte und Analysen sowie Videos, LIVETICKER und Votings auf SPORT1.de, in der SPORT1-App sowie auf der Facebookseite SPORT1 Eishockey die DEL-Berichterstattung ab.

Neue Regeln in der DEL

Auch in dieser Saison gibt es in der DEL einige Regeländerungen. 

Unter anderem ist es einem Team, das ein "Icing" verursacht, nicht mehr gestattet, in der folgenden Unterbrechung eine Auszeit zu nehmen.

Sollte sich ein Spieler beim Bully nicht an die Regeln halten, wird er nun nicht mehr sofort weggeschickt. Das Team des Spielers wird durch den Linienrichter verwarnt und derselbe Center wiederholt das Bully. Sollte anschließend noch ein Regelverstoß begangen werden, wird durch den Schiedsrichter eine Strafe ausgesprochen. 

Es kommen aber noch weitere Änderungen auf Spieler und Fans zu.

Falls ein Spieler einen Schläger verlieren sollte, darf ihm der Schläger flach auf dem Eis zugeschoben werden. Allerdings darf diese Aktion nicht in Richtung des Pucks ausgeführt und das gegnerische Team nicht behindert werden.

Aus Sicherheitsgründen ist es ab sofort ebenfalls gestattet, seinen Helm wieder aufzuheben und aufzusetzen. Dennoch muss der Spieler sofort zur Bank und darf in keiner Weise am Spielgeschehen teilnehmen.

Ab Beginn der neuen Spielzeit dürfen nur noch 17 Spieler (im Vorjahr waren es 18) mit einer regulären Lizenz eingesetzt werden.

Falls ein Verein dennoch 19 Spieler in einer Partie einsetzen möchte, muss dies mit zwei Spielern der Altersklasse U23 geschehen.

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Desweiteren müssen die Spieler eine Spielberechtigung für die deutsche Nationalmannschaft besitzen.

Auch auf dem Spielfeld kommt es zu einer Veränderung. In zwölf der 14 Stadien kommen in dieser Saison belastungsreduzierende Bandensysteme zum Einsatz.

Ziel ist es, das Verletzungsrisiko der Spieler zu reduzieren. Kostenpunkt: 200.000 – 350.000 Euro.

Der sogenannte Gamecenter ist eine Neuerung in der DEL. Es ist der neue Situation Room. Dort sitzt ein Beobachter pro Spiel, der anhand der TV-Übertragung ein Logbuch erstellt und alle Auffälligkeiten notiert.

In das Aufgabengebiet gehört alles von Verletzungen und verpassten Strafen bis hin zur Eisqualität, Pünktlichkeit, Ablauf des Spiels und Fanverhalten.

Allerdings werden im Game Center keine spielrelevanten Entscheidungen getroffen. Das Hauptaugenmerk liegt darauf, einen besseren und schnelleren Überblick über das Geschehen zu erlangen.

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