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Die DEL-Klubs einigen sich auf einen Verhandlungs-Stopp
Die DEL-Klubs einigen sich auf einen Verhandlungs-Stopp © Imago
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Die Klubs der Deutschen Eishockey Liga schaffen Fakten - und wollen auf Verhandlungen mit Spielern von anderen Teams verzichten. Eine Ausnahme gibt es aber.

Die Klubs der Deutschen Eishockey Liga (DEL) dürfen bis zum 15. Juli keine Verhandlungen mit Spielern führen, die bei einem anderen DEL-Klub für die kommende Saison unter Vertrag stehen.

Eine Ausnahme sei möglich, wenn der Verein, bei dem der jeweilige Profi unter Vertrag steht, Verhandlungen "vorab ausdrücklich zustimmt". Dies teilte die DEL am Dienstag mit.

Zudem dürfen generell bis zum 15. Juli keine Spielerverträge für die kommende Spielzeit abgeschlossen werden - ausgenommen davon seien jedoch Vertragsverlängerungen innerhalb der 14 Klubs.

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Der Saisonstart in der DEL wird um mindestens sechs Wochen nach hinten verschoben.

DEL-Start erst im November?

Statt wie zunächst geplant am 18. September zu beginnen, "gibt es nun einen Umlaufbeschluss für einen Saisonstart nicht vor dem 1. November", hatte DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke der Fachzeitschrift Eishockey News bestätigt - eine offizielle Bekanntgabe soll es noch in dieser Woche geben.

Hintergrund der Entscheidung ist das weiterhin bestehende bundesweite Verbot von Großveranstaltungen bis zum 31. Oktober. 

Allerdings steht für den 5. bis 8. November der traditionelle Deutschland-Cup in Krefeld auf dem Plan, so dass ein DEL-Start erst in der zweiten November-Woche denkbar wäre.

Die Saison 2019/20 hatte die DEL am 10. März aufgrund der Corona-Pandemie ohne Meister vor Beginn der Playoffs abgebrochen.

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