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Der Battle-Royale-Modus des neuen Call of Duty Black Ops 4 ist bei Streamern sehr beliebt
Der Battle-Royale-Modus des neuen Call of Duty Black Ops 4 ist bei Streamern sehr beliebt © twitter.com/Treyarch
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Das neue CoD-Spiel Black Ops 4 erschien vergangene Woche. Der Battle-Royale-Modus war bei Streamern sehr beliebt. Auch im eSports gibt es Veränderungen.

Call of Duty: Black Ops 4 kam am 12. Oktober für PC, Xbox und PlayStation auf den Markt. Damit kommen die Fans auch in diesem Jahr auf ihre CoD-Dosis. Doch wie groß sind die Veränderungen?

Beliebter Battle-Royale-Modus

Das neue Spiel brachte im Vergleich zu den Vorgängern neue Inhalte mit sich. Zum einen gibt es keine Solokampagne mehr und erstmals wurde ein Battle-Royale-Modus eingeführt.

Bei den großen Twitch-Streamern war gerade das letztgenannte Feature sehr beliebt. Der CoD-Experte Sven Welling sprach mit SPORT1 über das neue Spiel und den Hype um den BR-Modus: "Es war extrem fördernd, dass große Streamer wie Shroud, Ninja oder DrDisRespect das Spiel direkt zum Release gestreamt haben. Dies bringt in einem ersten Schritt neue Zuschauer und vor allem neue potentielle Spieler. Doch wir sprechen hier größtenteils vom Battle-Royale-Modus."

Veränderungen im CoD-eSports

Auch in der CoD-eSports-Szene wird es Veränderungen geben, wie der Publisher Activision vor wenigen Wochen ankündigte. Neben dem Rekordpreisgeld von insgesamt sechs Millionen US-Dollar wird sich das Turnierformat von den bisherigen CoD-Wettkämpfen unterscheiden.

"Der Formatwechsel von 4-gegen-4 zum 5-gegen-5 soll die eSports- und Causal-Szene näher zusammenbringen. Schaut man sich andere Titel wie LoL oder Counterstrike an, weiß man warum: Hier werden neue Spieler bereits von Anfang an auf das kompetitive Spielen eingestellt“, so Welling zur neuen CoD World League.

Ist Battle-Royale in CoD eSportsready?

Der BR-Modus gehört noch nicht zur Profiliga. Der CoD-Caster Welling könnte sich dennoch vorstellen, dass dieser auch auf professioneller Ebene ankommen könnte: "Im Vergleich zu PUBG bietet das Entwicklerstudio Treyarch vom Start weg einen sehr gut programmierten Modus. Mit einer solchen Basis kann durchaus auch ein eSports-Titel großgezogen werden. Es kommt ganz darauf an, welche Strukturen sich um Blackout herum bilden, das betrifft Turniere, Teams und Events."

Kritisch gesehen könnte dies aber auch "zu einem Interessenskonflikt führen." Laut dem Experten hat sich eSports in Call of Duty über die Jahre mit anderen Modi etabliert. Hier sieht er sowohl Chancen als auch Risiken für das Genre.

Dass die Entwickler groß denken, zeigen auch die Werbemaßnahmen. Unter anderem schnappte sich Activision David Alaba und Franck Ribery vom FC Bayern München zur Bewerbung des Spiels. im eSports ist CoD gerade in Amerika sehr beliebt, auch der aktuelle Weltmeister Evil Geniuses kommt aus Nordamerika. Gespielt wird CoD: Black Ops 4 auf den eSports-Turnieren in dieser Saison auf der PlayStation 4.

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