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Soldaten wollen eSportler werden
Soldaten wollen eSportler werden © US Army
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In den USA hatte die Armee zuletzt einen Bewerberrückgang beklagen müssen. Dann warb die US-Army unter anderem mit eSports und hoffte auf neue Rekruten.

Für manch einen mag es sich nach einem durchaus lukrativen Angebot anhören: der US-amerikanischen Armee beitreten und die Dienstzeit über als professioneller Gamer den Sold beziehen.

Tatsächlich gab es bereits im vergangenen Jahr die Ankündigung, dass sich die Armee der Vereinigten Staaten verstärkt mit dem Thema eSports beschäftigen wird. Grund ist nicht nur das hohe Interesse jüngerer US-Amerikaner, sondern auch der teilweise herrschende Personalmangel. 2018 verfehlte die Armee die selbstgesteckten Rekrutierungsziele um etwas mehr als 6500 Personen.

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Wie die amerikanischen Militärwebseite military.com berichtet, sind in den Recruitment Center der Army mittlerweile über 4000 Bewerbungen für die Position als Army-eSportler eingegangen. Die Einheit selbst soll bis zu 30 Spieler umfassen und der neuen Marketing and Engagement Brigade unterstellt werden. Diese ist derzeit in Fort Knox, Kentucky angesiedelt.

Spieletechnisch möchte das US-Militär Roster in den Games Call of Duty, PUBG (Playerunkowns Battleground), Overwatch sowie Tekken 7, FIFA 19, NBA 2K19 und League of Legends in lokalen wie internationalen Turnieren ins Rennen schicken.

Bereits vor Jahren hatte die Army ein eigenes Videospiel mit dem Titel America’s Army auf den Markt gebracht, welches inhaltlich stark an den beliebten Taktik-Shooter Counter-Strike und dessen Nachfolgetitel erinnert.

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