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Ein Dynamo-Anhänger springt einem Ordner von hinten in den Rücken
Ein Dynamo-Anhänger springt einem Ordner von hinten in den Rücken © Imago
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Nach dem Spiel zwischen Dynamo Dresden kommt es zu wilden Ausschreitungen im Millerntor-Stadion. Eine Aktion der Pauli-Fans könnte der Auslöser gewesen sein.

Nach dem torlosen Remis zwischen dem FC St. Pauli und Dynamo Dresden in der 2. Bundesliga ist es zu schweren Ausschreitungen gekommen.

Wie die Bild-Zeitung berichtet, verließen einige Dynamo-Fans nach dem Abpfiff ihren Gäste-Block im Millerntor-Stadion und lieferten sich eine handfeste Auseinandersetzung mit den Ordnern.

Die Polizei ging gegen die über die Zäune gekletterten Chaoten mit Pfeffer-Spray vor, um die Lage wieder unter Kontrolle zu bringen - auch auf den Rängen marschierten die Beamten ein. 

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Aus dem Gästeblock wurde daraufhin eine Leuchtrakete abgeschossen, die vom Dach des Stadions abprallte und in einem mit St.-Pauli-Fans gefällten Zuschauerblock landete.

Bei den Ausschreitungen wurden mehrere Ordner verletzt und mussten sich bei Sanitätern in Behandlung begeben.

Pauli-Fans provozieren die Dynamo-Anhänger erneut

Schon vor dem Spiel sollen Fans des FC St. Pauli die Anhänger der Gäste provoziert haben – zwischen den Fangruppen der beiden Vereine kommt es nicht zum ersten Mal zu ernsten Problemen.

Wie Bilder im Internet zeigen, verteilten die Pauli-Fans vor dem Spiel Aufkleber, die ein abgeändertes  Dynamo-Logo zeigen. Darauf ist eine Bombe zu sehen, die auf den offensichtlich in Flammen stehenden Schriftzug "Dresden" fliegt. 

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Es soll sich wohl um eine Anspielung auf die Bombenangriffe auf die Stadt Dresden während des Zweiten Weltkriegs handeln.

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Zur Vorgeschichte: Schon im vergangenen Jahr randalierten die Fans der Dresdner im Gästeblock am Millerntor und richteten dabei viel Schaden an. Wiederum ein Jahr davor hatten die Fans der Hanseaten mit einem provokanten Spruchband im Stadion für Aufregung gesorgt.

"Seht dort drüben, wo sie noch mit Pferden den Acker pflügen, laden sie herzlich zu ihren Märschen und Fackelzügen!", war damals zu lesen, ebenso wie: "Schon eure Großeltern haben für Dresden gebrannt. Gegen den doitschen Opfermythos."

Die Vereinsführung des FC St. Pauli hatte sich damals für die Aktion entschuldigt.

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