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Reading v Nottingham Forest - Sky Bet Championship
Reading v Nottingham Forest - Sky Bet Championship © Getty Images
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Nach seinen rassistischen Aussagen ist Pavel Pogrebnyak zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Wird er wieder auffällig, droht noch mehr.

Der frühere Stuttgarter Bundesliga-Profi Pavel Pogrebnyak ist wegen rassistischen Äußerungen durch den russischen Fußball-Verband RFS mit einer Geldstrafe in Höhe von 250.000 Rubel (3.440 Euro) verurteilt worden.

Sollte der 35-Jährige ein weiteres Mal mit diskriminierenden Aussagen auffällig werden, werde er für den Rest der Saison von allen russischen Wettbewerben ausgeschlossen, teilte der RFS außerdem mit.

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Der russische Stürmer des Erstligisten Ural Jekaterinburg, der insgesamt 33 Länderspiele bestritt, hatte sich herabwürdigend gegenüber dem in Brasilien geborenen und eingebürgerten Krasnodar-Stürmer Ari geäußert.

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Pogrebnyak: "Bin gegen Einbürgerung"

"Es ist lächerlich, wenn ein schwarzer Spieler für das russische Nationalteam spielt", sagte Pogrebnyak über Ari, der bisher zweimal für die Sbornaja auflief, in einem Interview mit der Tageszeitung Komsomolskaya Prawda. "Ich bin gegen Einbürgerungen. Das braucht es nicht. Ich verstehe nicht, warum Ari einen russischen Pass bekam", sagte Pogrebnyak, der von 2009 bis 2012 für den VfB spielte.

Mittlerweile hat sich der Angreifer entschuldigt und mitgeteilt, dass er gegen das Urteil des Ethikausschusses keine Berufung einlegen werde. Rassismus ist im russischen Fußball weit verbreitet. In den Profiligen kommt es immer wieder zu Beleidigungen dunkelhäutiger Profis, auch rassistische Banner sind keine Seltenheit.

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