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München - Lionel Messi und David Alaba sind zwei Superstars mit auslaufenden Verträgen im kommenden Sommer. SPORT1 stellt die wertvollsten Stars zum Nulltarif vor.

Es ist zwar erst wenige Wochen geschlossen, doch in rund zwei Monaten öffnet das Transferfenster erneut. Und damit auch die Zeit, in der Spieler mit auslaufenden Verträgen offiziell mit anderen Vereinen verhandeln dürfen.

Durch die Corona-Krise sind Vertragsverhandlungen teilweise noch schwieriger also sonst, viele im Sommer 2021 auslaufende Verträge wurden bisher noch nicht verlängert. Lionel Messi, Sergio Agüero, David Alaba und Co. - die Zukunft einiger der besten Spieler Europas ist noch ungewiss.

SPORT1 erläutert die Situation der besten Spieler, die im nächsten Sommer ablösefrei zu haben wären:

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Lionel Messi (FC Barcelona)

Wenn ihm sein Wechselwunsch wenige Wochen früher eingefallen wäre, würde Lionel Messi womöglich schon bei einem anderen Verein spielen. Jetzt hat er sich aber erstmal mit der Situation arrangiert und spielt ein weiteres Jahr für die Blaugrana. Danach ist alles möglich. Messis Liebe zum FC Barcelona könnte durch eine gute Saison neu entflammen oder auf seinem Wechselwunsch beharren. Doch auch in diesem Fall müsste er erstmal einen Verein finden, der bereit ist sein Gehalt zu bezahlen.

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David Alaba (FC Bayern)

An dem Österreicher ist nahezu jeder Top-Klub Europas interessiert. Das stärkt seine Verhandlungsposition. Wenn Bayern ihn halten möchte, müssen die Verantwortlichen deutliche Zugeständnisse machen. Es gilt: Entweder Mega-Gehalt oder Abgang. Die größten Interessenten sollen Juventus Turin, der FC Barcelona, Real Madrid und der FC Chelsea sein.

Juan Bernat (Paris Saint-Germain)

Der 27-Jährige laboriert aktuell an einem Kreuzbandriss, den er sich im September zugezogen hat. Vorher waren die Vertragsverhandlungen mit Paris Saint-Germain ins Stocken geraten, weil der Spanier mehr Gehalt verlangte, als der Verein erwartet hatte. Eine Verlängerung ist trotzdem nicht ausgeschlossen. Als mögliches neues Ziel werden Manchester City oder eine Rückkehr nach Spanien gehandelt.

Der ehemalige Bayern-Star Juan Bernat fällt mit einem Kreuzbandriss lange aus.
Der ehemalige Bayern-Star Juan Bernat fällt mit einem Kreuzbandriss lange aus. © Imago

Jérôme Boateng (FC Bayern)

Der Innenverteidiger bestätigte zuletzt selbst, dass ein Wechsel für ihn eine Option darstelle. Sportdirektor Salihamidzic blieb bei der Thematik sehr vage: "Wir schätzen Jérôme sehr", sagte er auf einer Pressekonferenz. Durch seine guten Leistungen stehen dem 32-Jährigen alle Türen offen. Er muss sich entscheiden, ob er seine Karriere bei den Bayern beenden oder nochmal ein neues Kapitel aufschlagen will. Im Sommer lehnte Bayern aber einen Tausch um Boateng ab.

Giovanni Reyna (Borussia Dortmund) 

Das Supertalent des BVB dürfte schon zahlreiche Anfragen von Topklubs vorliegen haben. Aber: Gute Nachrichten für alle Fans: Reyna wird bald langfristig an den BVB gebunden. Der Teenie hat zurzeit noch einen Fördervertrag. Laut SPORT1-Informationen greift ab dem 13. November - dann wird Reyna volljährig - automatisch ein Profivertrag bis 2023.

Gianluigi Donnarumma (AC Mailand)

Der italienische Nationaltorhüter hat mit gerade einmal 21 Jahren schon 182 Serie-A-Spiele absolviert. Er ist eines der größten Talente des europäischen Fußballs und steht jeden Sommer auf den Einkaufszetteln der Top-Klubs. Sein Verein findet aber momentan zu alter Stärke und führt die Serie A nach vier Siegen aus vier Spielen souverän an. Für eine Vertragsverlängerung müssten die Rossoneri wohl tief in die Tasche greifen.

Gianluigi Donnaruma ist der wertvollste Keeper mit auslaufendem Vertrag.
Gianluigi Donnaruma ist der wertvollste Keeper mit auslaufendem Vertrag. © Imago

Eric Garcia (Manchester City)

Wesentlich eindeutiger scheint die Lage bei City-Talent Eric García. Der 19-Jährige wäre schon in diesem Sommer gerne zum FC Barcelona zurückgekehrt. Der Deal scheiterte jedoch am Geld. Nach Ablauf seines Vertrages wären die Türen für einen Wechsel geöffnet. Bei Manchester City ist der 19-Jährige, eines der größten Talente in der Defensive überhaupt, nach dem Transfer von Ruben Dias nur noch zweite Wahl. 

Shkodran Mustafi (FC Arsenal)

Lange war der Weltmeister von 2014 außen vor beim FC Arsenal und ein Wechsel schien der einzige Ausweg zu sein. Seit der Amtsübernahme Mikel Artetas besserte sich Mustafis Lage deutlich. In 14 von 18 möglichen Premier-League-Spielen stand er auf dem Platz. Seit Ende Juli laboriert er an einer Knieverletzung. Eine mögliche Vertragsverlängerung hängt maßgeblich davon ab, ob der 28-Jährige auch nach seiner Verletzung wieder zum Stammpersonal gehören wird.

Sergio Ramos (Real Madrid)

Dass Sergio Ramos seinen Vertrag bei Real Madrid nicht verlängert, ist nahezu ausgeschlossen. Doch spätestens seit dem Messi-Chaos im letzten Sommer wissen wir: Im Fußball ist nichts unmöglich.

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Ángel Di María (Paris Saint-Germain)

Der Argentinier zeigt sich bei PSG seit geraumer Zeit in herausragender Verfassung. Im Januar sagte er auf einer Pressekonferenz: "Ich hoffe, dass PSG mein letzter Verein in Europa sein wird. Dann werde ich nach Argentinien zurückkehren, um dort zu spielen." Ob eine Rückkehr in seine Heimat schon für den kommenden Sommer vorgesehen ist, ist ungewiss. Bisher gibt es weder ernsthafte Interessenten noch Anzeichen einer Vertragsverlängerung.

Julian Draxler (Paris Saint-Germain)

Im Sommer gab es zahlreiche Interessenten für den deutschen Nationalspieler. Draxler wollte aber keinen "Schnellschuss" wagen, wie er der Bild berichtete. Nach einem Gespräch mit Thomas Tuchel sei er zuversichtlich, auch bei Paris regelmäßige Spielzeit sammeln zu können. Im nächsten Sommer hingegen hält er einen Abgang für Möglich, wenn er ablösefrei sei "und ein anderer Verein keine Ablöse mit Paris verhandeln müsste." Bundestrainer Joachim Löw riet Draxler im Sommer zum Wechsel. 

Schafft Julian Draxler (r.) den Durchbruch in Paris noch?
Schafft Julian Draxler (r.) den Durchbruch in Paris noch? © Imago

Jesse Lingard (Manchester United)

In der Premier League spielt Jesse Lingard spätestens seit der Verpflichtung Donny van de Beeks keine Rolle mehr bei Manchester United. Doch im Sommer fand sich kein passender Abnehmer für den 27-Jährigen. Das könnte sich ändern, wenn die fällige Ablösesumme aufgrund des auslaufenden Vertrags wegfällt.

Javi Martínez (FC Bayern)

Der Abgang des Spaniers schien im Sommer unausweichlich zu sein. Es kam aber weder ein Transfer zu seinem Heimatverein Athletic Bilbao noch nach Saudi-Arabien zustande. Laut Hansi Flick habe ein passendes Angebot gefehlt. Mindestens bis zum Januar sorgt der 32-Jährige also noch für Breite im Bayern-Kader. Im kommenden Sommer könnte es dann zurück in die Heimat gehen.

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Luka Modric (Real Madrid)

Die Zukunft des Weltfußballers von 2018 ist weiter offen. Im Sommer galt er als möglicher Verkaufskandidat, um einen Umbruch einzuleiten. Modric selbst sagte aber vor kurzem gegenüber dem spanischen Radiosender Cadena Cope: "Natürlich möchte ich bleiben. Mein Wunsch wäre es, meine Karriere bei Real Madrid zu beenden. Ich fühle mich zu Hause." Ob Zinedine Zidane auch über die Saison hinaus mit dem Kroaten plant, ist ungewiss.

Mesut Özil (FC Arsenal)

Özil sitzt momentan beim FC Arsenal seine Zeit ab und wird fürstlich dafür entlohnt. Jetzt wurde er nicht einmal in das Premier-League-Aufgebot des FC Arsenal berufen. Das bedeutet für ihn mindestens bis Januar keine Pflichtspiele. Im nächsten Sommer wird mit höchster Wahrscheinlichkeit ein ablösefreier Transfer folgen. Deutschland und die Türkei gelten als mögliche Ziele.

Mesut Özil spielt bei Arsenal keine Rolle mehr und steht nicht einmal im Ligakader.
Mesut Özil spielt bei Arsenal keine Rolle mehr und steht nicht einmal im Ligakader. © Imago

Riqui Puig (FC Barcelona)

Das Eigengewächs der Katalanen feierte in der vergangenen Saison einen kleinen Durchbruch, der mit der Ankunft Ronald Koemans jäh gestoppt wurde. In dieser Saison kommt er bisher auf insgesamt lediglich drei Spielminuten. Der 21-Jährige Puig wird den Verein, dessen Trikot er seit mehr als sieben Jahren trägt, nicht vorschnell verlassen. Sollte Koeman ihn aber weiterhin auf der Bank schmoren lassen, wäre ein Wechsel wohl die einzig sinnvolle Alternative.

Georginio Wijnaldum (FC Liverpool)

Beim Niederländer in Diensten des englischen Meisters stehen die Zeichen auf Abschied. Der FC Barcelona galt schon im Sommer als heißer Kandidat auf eine Verpflichtung, doch konnte der Transfer aus finanziellen Gründen nicht realisiert werden. Ob die Situation sich im Winter entscheidend verändert hat, ist unklar. Spätestens im kommenden Sommer könnte der 29-Jährige ablösefrei nach Katalonien wechseln.

Sergio Agüero (Manchester City)

Pep Guardiola sagte über den Rekordtorschützen Manchester Citys kürzlich: "Sergio muss jetzt beweisen, so wie jeder andere auch, dass er es verdient, hier weiterzumachen – gut zu spielen, zu treffen und Spiele zu gewinnen. Und danach werden der Klub und ich uns entscheiden". Zuletzt wurde Agüero von einer Knieverletzung geplagt. Schafft er es, wieder topfit zu werden, ist eine Verlängerung möglich. Andererseits käme wohl eine Rückkehr zu seinem Heimatverein Independiente (Argentinien) in Frage.

Memphis Depay (Olympique Lyon)

Der Wechsel von Memphis Depay zum FC Barcelona war im Sommer mehr oder weniger beschlossen Sache. Er scheiterte daran, dass Barca keinen Abnehmer für Ousmane Dembélé fand. Sollte sich dieser Umstand im Winter nicht ändern, wird eine Verpflichtung des Niederländers erneut schwierig. Koeman sagte der niederländischen Zeitung AD er sei noch immer an Depay interessiert, könne aber nicht abschätzen, "wie die finanzielle Situation des Klubs im Januar aussieht".

Der niederländische Star Memphis Depay stand im Sommer bereits unmittelbar vor einem Barca-Wechsel.
Der niederländische Star Memphis Depay stand im Sommer bereits unmittelbar vor einem Barca-Wechsel. © Imago

Arkadiusz Milik (SSC Neapel)

Der Pole ist der wohl begehrteste aussortierte Spieler Europas. Obwohl sein letztes Pflichtspiel für Napoli einige Wochen her ist (8. August), stehen die Interessenten Schlange. Im Sommer wurde er unter anderem mit den Tottenham Hotspur, AS Rom und Juve in Verbindung gebracht. Neapel wird versuchen, im Winter noch Geld für den 26-Jährigen einzustreichen. Alternativ wechselt er im nächsten Sommer ablösefrei.

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Florian Thauvin (Olympique Marseille) 

Die Franzosen haben sich bisher nicht mit einer Vertragsverlängerung mit seinem Star beschäftigt. So kündigte Thauvin bereits an, dass er sich mit einem Wechsel im Sommer beschäftigt. "Mir bleibt nichts anderes übrig, als darüber nachzudenken. Ich habe kein Vertragsangebot von OM", sagte er der L'Équipe. Ab Januar darf der 26-Jährige verhandeln. Auch Bayer Leverkusen galt zuletzt als Kandidat.

Hakan Calhanoglu (AC Mailand) 

Beim AC Mailand dreht sich fast alles um Superstar Zlatan Ibrahimovic. Doch es wird einer oft vergessen, wenn es um die wichtigen Stützen in der Offensive geht: Calhanoglu. Der 26-Jährige ist 2020 in Topform, glänzt als Vorlagengeber und ist unumstrittener Stammspieler. Die Verhandlungen sollen aber aufgrund der hohen Calhanoglu-Forderungen stocken. Immer wiedergibt es Gerüchte, dass der gebürtige Mannheimer nach dann vier Jahren in Italien im Sommer 2021 in die Bundesliga zurückkehren könnte. RB Leipzig soll bereits interessiert gewesen sein.

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