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Stolz präsentiert Thomas Eichin Neuzugang Claudio Pizarro, bremst aber gleichzeitig. Auch der Peruaner ist selig. Der Klub streckt sich finanziell mächtig für den Stürmer.

Werder Bremens Manager Thomas Eichin sieht Claudio Pizarros Verpflichtung als wichtigen Schritt seines Vereins – mahnt aber auch zur Vorsicht.

"Es wäre nicht hilfreich, wenn die Fans schon nach zwei Minuten Pizarro fordern", sagte Eichin bei Pizarros Antritts-Pressekonferenz am Montag. "Ich appelliere auch nochmal bei dem ganzen Hype, dass wir da nicht durchdrehen."

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Pizarro begeistert empfangen

Am Sonntagabend hatten rund 400 begeisterte Werder-Fans Pizarro am Bremer Flughafen empfangen.

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"Die Fans haben mein Herz zittern lassen, einen solchen Empfang hatte ich nicht erwartet. Irgendwie ist Bremen wie ein zweites Zuhause für mich. Ich fühle mich sehr gut und denke, wir können hier zusammen etwas Schönes erreichen", sagte Pizarro.

Finanziell entgegengekommen

Der Deal hatte sich in die Länge gezogen. "Es war ganz wichtig, dass Claudio uns entgegenkommt. Das hat er auch getan", erklärte Eichin einen finanziellen Faktor.

Außerdem musste Werder zusätzliches Geld aufbringen, um sich den ehemaligen Bayernspieler leisten zu können.

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Eichin dankt Geldgebern

"Unsere Kreativität will ich jetzt nicht komplett darstellen. Es haben sich viele beteiligt", sagte Eichin, dessen "besonderer Dank" an den Hauptsponsor ging, der offenbar zusätzlich etwas lockermachte. "In diesen Tagen hat man gesehen, wie wichtig Werder Bremen für den ein oder anderen ist."

Claudio Pizarro
Claudio Pizarro © Getty Images

Mit Rückkehrer Pizarro stehe Werder jetzt vor einer "perfekten Situation" im Sturm.

"Stolz, dass er hier sitzt"

"Claudio kann seine Erfahrung einbringen. Wir haben letzte Woche telefoniert und ein paar Rahmenbedingungen abgeklärt", sagte Eichin. "Das war sehr beeindruckend, wie er sich nicht nur auf dem Feld, sondern auch in der Kabine einbringen kann. Deswegen sind wir sehr stolz, dass er jetzt hier sitzt."

Der Verein habe sich "bewusst bedeckt gehalten", gestand Eichin: "Es gab zuletzt Irritationen, weil ich neulich angesprochen wurde und gesagt habe, dass Claudio kein Thema sei. Er war aber natürlich immer ein Thema."

Pizarro unterschrieb "erst mal" für ein Jahr, wie Eichin es ausdrückte. Über eine mögliche Option für eine weitere Saison wollte er sich nicht genau äußern.

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