Veh erneuert Kritik an Stöger

München - Nach dem perfekten Rückrunden-Start träumt der 1. FC Köln wieder vom Klassenerhalt. Simon Terodde hat einen großen Anteil daran. Armin Veh schwärmt vom Stürmer.

Zwei Spiele, zwei Siege: Der 1. FC Köln ist perfekt in die Bundesliga-Rückrunde gestartet - und darf plötzlich wieder vom Klassenerhalt träumen. Nach dem 2:0 im Kellerduell beim Hamburger SV trennen die Geißböcke nur noch vier Zähler vom Relegationsplatz. (Die Tabelle der Bundesliga)

Einen großen Anteil an dem Aufschwung des FC hat Simon Terodde. Der vom VfB Stuttgart verpflichtete Mittelstürmer erzielte vor Wochenfrist das 2:1-Siegtor im Derby gegen Borussia Mönchengladbach in letzter Sekunde. Am Samstag war der 29-Jährige dann als Doppelpacker für den Triumph in Hamburg verantwortlich. 

"Er kann das einfach. Er ist ein Stürmer, den man immer anspielen kann", schwärmte Kölns Geschäftsführer-Sport Armin Veh im CHECK24 Doppelpass auf SPORT1 von dem drei Millionen Euro schweren Neuzugang.

Und weiter: "Ich verstehe nicht, warum manche sagen, er sei nicht bundesligatauglich. Ehrlich gesagt weiß ich nicht, ob es so viele Stürmer in der Liga gibt, die besser sind, als er."

Für Veh wäre der Klassenerhalt trotzdem "ein kleines Wunder". Der frühere SPORT1-Experte stellte aber auch klar: "Wir haben eine kleine Chance. Die Mannschaft hat auf mich schon in der Vorbereitung den Eindruck gemacht, dass sie an den Klassenerhalt glaubt."

Gleiches gelte für Stefan Ruthenbeck, den Veh vom Interimscoach zum Cheftrainer beförderte. "Ich habe gesehen, wie er mit der Mannschaft arbeitet, mit ihr umgeht. Für mich hätte es keinen Sinn gemacht, einen anderen zu holen", erklärte Veh.

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