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Slaven Bilic spielte in der Bundesliga für den Karlsruher SC © Getty Images
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München - Die Verantwortlichen von Eintracht Frankfurt suchen einen Nachfolger für Niko Kovac. Nach SPORT1-Informationen gibt es bei den Hessen einen Topkandidaten.

Die Trainersuche bei Eintracht Frankfurt ist in vollem Gange.

Nachdem Niko Kovac in der vergangenen Woche seinen Wechsel im Sommer zum FC Bayern bestätigte, muss Sportvorstand Fredi Bobic einen neuen Cheftrainer finden.

Kein leichtes Unterfangen, denn die Zeit drängt. Der neue Coach muss mit Bobic und Sportdirektor Bruno Hübner die neue Saison planen.

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Nach SPORT1-Informationen gibt es einen Topkandidaten bei den Hessen: Slaven Bilic, bis zum vergangenen Herbst noch Trainer beim englischen Erstligisten West Ham United.

Dort wurde der Kroate nach nur zwei Siegen aus den ersten elf Saisonspielen entlassen.

Gleich in seinem ersten Jahr führte Bilic den Verein auf den siebten Platz der Premier League und schaffte damit die Teilnahme an der UEFA Europa League

Domagoj Bilic, der Bruder von Slaven Bilic, zu SPORT1: "Slaven muss selbst entscheiden, was er will. Er ist jedenfalls bereit und brennt für eine neue Aufgabe, will im Sommer wieder einen Verein übernehmen."

Wie Kovac Nationaltrainer in Kroatien

Wie Kovac (2013 bis 2015) war auch Bilic Trainer der kroatischen Nationalmannschaft - von 2006 bis 2012.  

Zur Saison 2012/2013 wurde er von Lokomotive Moskau als Cheftrainer verpflichtet. Nach nur einer Spielzeit in Moskau löste Bilic aber seinen Vertrag wieder auf und wechselte zum türkischen Erstligisten Besiktas Istanbul.

Bilic hat viel Erfahrung und wäre aufgrund seiner Sprachkenntnisse auch ein geeigneter Kandidat, um die vielen Nationalitäten im Frankfurter Team zu managen.

In Frankfurt werden auch andere Namen gehandelt, doch wie SPORT1 weiß, ist weder Jens Keller (zuletzt Union Berlin) noch Roger Schmidt (aktuell Beijing Guoan in China) ein Thema bei der Eintracht.

Auch der ehemalige Coach des FC Schalke 04, Markus Weinzierl, nicht. Der 43-Jährige, so ist es aus seinem Umfeld zu vernehmen, soll auf einen anderen Bundesligisten warten.

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