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Bundesliga: Jörg Schmadtke über Kommerzialisierung und mehr Fan-Nähe
Bundesliga: Jörg Schmadtke über Kommerzialisierung und mehr Fan-Nähe © Getty Images
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München - Der VfL Wolfsburg holt Jörg Schmadtke. Dieser wird bei den Wölfen den vakanten Posten Geschäftsführer Sport besetzen. Schmadtke soll den Neuaufbau einleiten.

Jörg Schmadtke (54) soll den Bundesligisten VfL Wolfsburg nach dem knappen Klassenerhalt wieder in die Erfolgsspur führen.

Der langjährige Bundesliga-Manager wird bei den Wölfen ab dem 1. Juli den Posten des Geschäftsführer Sport besetzen, dies bestätigte der Klub am Dienstag.

Die Niedersachsen hatten erst am Montag mit einem 1:0-Sieg im Relegations-Rückspiel gegen Holstein Kiel den Ligaverbleib gesichert.

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Vierte Bundesliga-Station für Schmadtke 

Für Schmadtke ist es die vierte Bundesliga-Station als Sportchef. Am 23. Oktober 2017 war der Rheinländer nach über vier Jahren beim 1. FC Köln von seinem Posten zurückgetreten. Zuvor hatte er auch für Alemannia Aachen und Hannover 96 gearbeitet.

"Ich gehe mit großer Vorfreude an diese Aufgabe heran. Wir werden den Status Quo genau analysieren und wollen der Mannschaft wieder die Stabilität verschaffen, damit sie in der Bundesliga schnell den Anschluss findet", sagte Schmadtke in einem Vereinsstatement.

In Wolfsburg soll Schmadtke die Aufgaben des Ende April entlassenen Sportdirektors Olaf Rebbe übernehmen. Im Gegensatz zu Rebbe wird Schmadtke allerdings wie der von Wolfsburg im Dezember 2016 freigestellte Klaus Allofs Mitglied im Vorstand sein.

Schmadtke soll in Wolfsburg Neuaufbau einleiten

Schmadtke soll als neuer starker Mann in Wolfsburg den Neuaufbau einleiten und den Meister von 2009 wieder auf Kurs bringen. Das ist bitter nötig, denn erst in der Relegation gegen Holstein Kiel konnte der Abstieg in die 2. Bundesliga verhindert werden. 

Zu Schmadtkes ersten Amtshandlungen könnte die Beantwortung der Frage zählen, ob Trainer Bruno Labbadia seinen bis 2019 gültigen Vertrag erfüllen darf oder zum Neuaufbau bei den Wölfen auch ein neuer Coach gehört.

VfL-Wunschkandidat Horst Heldt hatte keine Freigabe von dessen Klub Hannover 96 erhalten.

Neuer Hoffnungsträger für die Wölfe

Trotzdem glauben sie in Wolfsburg den neuen Hoffnungsträger gefunden zu haben.

"Mit Jörg Schmadtke haben wir den passenden Fachmann für die erfolgreiche Neu-Ausrichtung unseres Lizenzspielerbereichs gefunden. Er wird mit hoher Kompetenz, Leidenschaft und Engagement dafür sorgen, dass wir zurück in die Erfolgsspur kommen", sagte Aufsichtsratschef Frank Witter.

Witter fuhr fort: "Jörg Schmadtke hat uns in den Gesprächen voll überzeugt. Seine Erfolgsgeschichte in der Fußball-Bundesliga ist sehr beeindruckend. Er passt auch menschlich ideal zum VfL Wolfsburg."

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