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Clemens Tönnies will im neuen Jahr erneut als Aufsichtsrats-Vorsitzender kandidieren
Clemens Tönnies will im neuen Jahr erneut als Aufsichtsrats-Vorsitzender kandidieren © Getty Images
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Schalke-Boss Clemens Tönnies plant langfristig mit Vorstand Christian Heidel und Trainer Domenico Tedesco. Mit den Sommer-Transfers ist er aber unzufrieden.

Clemens Tönnies will beim Bundesligisten Schalke 04 im neuen Jahr erneut als Aufsichtsrats-Vorsitzender kandidieren und langfristig an der sportlichen Leitung mit Vorstand Christian Heidel und Trainer Domenico Tedesco festhalten.

Das erklärte der Unternehmer vor dem Revierderby am Samstagnachmittag gegen den Spitzenreiter und Erzrivalen Borussia Dortmund (Sa., ab 15.30 Uhr im LIVETICKER) in einem Interview mit der Bild.

Ungeachtet der anhaltenden Probleme des Vizemeisters in der laufenden Saison sprach Tönnies dem sportlichen Führungsduo ausdrücklich sein Vertrauen aus.

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Tönnies von Schalke-Coach Tedesco überzeugt

Bei Tedesco, der bei den Königsblauen einen Vertrag bis 2022 besitzt, "gibt es nicht den Ansatz eines Zweifels, dass er uns aus dem Tal führen wird - und zwar dahin, wo wir hingehören", sagte Tönnies.

Heidel stellte der 62-Jährige bereits eine Zusammenarbeit über den noch bis 2020 laufenden Vertrag hinaus in Aussicht: "Ich habe überhaupt keinen Grund, daran zu zweifeln, dass wir verlängern."

Seine eigene Mission auf Schalke sieht Tönnies auch nach fast 25 Jahren im Aufsichtsrat noch nicht als erfüllt an. "

Ich wackele nicht bei der Entscheidung. Ich möchte 2019 wieder für den Aufsichtsrat kandidieren. Ich möchte Schalke auf dem Höhepunkt des sportlichen und wirtschaftlichen Erfolges verlassen", sagte Schalkes Boss: "Es gilt: viel getan, aber es ist noch viel zu tun."

S04: Tönnies sieht keine Selbstüberschätzung

Die Schwierigkeiten der Knappen nach Platz zwei in der vergangenen Saison führt Tönnies nicht auf Selbstüberschätzung zurück: "Wenn man Vizemeister wird, gibt es allen Grund, Mannschaft und Trainer zu feiern. Wir haben das aber nicht zu lange getan."

Vielmehr stellte Tönnies trotz seines Treueschwurs für Heidel die Sommer-Transfers infrage: "Natürlich ist es ärgerlich, dass einzelne Spieler noch nicht oder verspätet gezündet haben."

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