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Gladbachs Sportdirektor Max Eberl prophezeit ein Ende der explodierenden Transferausgaben. Zudem spricht er über eine mögliche Rückkehr nach München.

Max Eberl hat angesichts der europaweit explodierenden Transferausgaben vor einer Entfremdung des Fußballs von den Fans gewarnt. "Das sind Summen, bei denen man nicht mehr durchblickt", sagte der Sportdirektor von Borussia Mönchengladbach im Playboy und prophezeit ein Ende der Entwicklung: "Ich glaube, und vielleicht wäre das auch gar nicht so schlecht, es wird irgendwann einen Knall geben."

Eberl denkt dabei vor allem an die Fans. "Die Leute werden das nicht mehr verstehen und es nicht mehr haben wollen. Und irgendwann wird dann dem Markt vielleicht auch das große Geld entzogen werden", sagte der 45-Jährige.

Fantasiezahlen nicht mehr nachvollziehbar 

Das Zustandekommen mancher Ablösesummen sei nicht mehr nachvollziehbar. "Wenn früher extrem hohe Summen für Spieler gezahlt wurden, konnte man dahinter wenigstens noch eine gewisse Logik erkennen. Heute gibt es keine Logik mehr. Heute gibt es einfach Fantasiezahlen, die aufgerufen werden", sagte Eberl.

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Rückkehr nach München nicht ausgeschlossen

Seine eigene Zukunft sieht der Sportdirektor weiter in Mönchengladbach. "Aber definitiv ausschließen, dass ich irgendwann nach München zurückkehre, kann ich nicht. Bayern München ist der Verein, bei dem ich groß geworden bin, ich hatte immer eine Beziehung zu ihm", sagte der gebürtige Niederbayer.

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