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Bayern-Torwart Manuel Neuer (l.) muss mit Muskelfaserriss zuschauen, Sven Ulreich wird ihn vertreten
Manuel Neuer (l.) und sein Stellvertreter Sven Ulreich haben nicht die besten Spieldaten vorzuweisen © Getty Images
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Der FC Bayern steht vor dem letzten Spieltag auf Rang eins der Tabelle. Doch in einigen Bereichen sind die Münchner nicht Ligaspitze. Platzt der Meistertraum noch?

Das große Finale im Kampf um die deutsche Meisterschaft steht unmittelbar bevor (alles zum Liga-Finale im SPORT1-TICKER).

Am Samstag entscheidet sich, ob Bundesliga-Spitzenreiter FC Bayern seinen knappen Vorsprung vor Borussia Dortmund ins Ziel retten kann oder nicht. Die Münchner gelten für die meisten Fans und Experten als der klare Favorit, reicht ihnen aufgrund der klar besseren Tordifferenz doch bereits ein Remis im Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt (ab 15.30 Uhr im LIVETICKER) zum Titel während der BVB bei Borussia Mönchengladbach (ab 15.30 Uhr im LIVETICKER) siegen muss.

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Doch aufgepasst, die Daten der Saison 2018/19 sollten dem Tabellenführer eine Warnung sein.

FCB-Torhüter sind Liga-Schlusslichter

Und gerade auf der Torwart-Position, in der vergangenen Saison noch Prunkstück der Münchner, schwächelt der Rekordmeister ordentlich. Denn die in dieser Spielzeit eingesetzten Torhüter der Bayern, Manuel Neuer und Sven Ulreich, konnten in dieser Saison gerade 61 Prozent der Bälle abwehren, die sie auf den Kasten bekamen. Damit liegt das FCB-Duo am Tabellenende mit dem schlechtesten Wert ligaweit!

Dazu kommen ganze sechs verursachte Elfmeter. So viele mussten die Bayern zuletzt 2003/04 hinnehmen. 

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Ein weiterer alarmierender Wert: In fünf Partien konnten die Münchner eine 1:0-Führung nicht über die Runden bringen. Das gab es in der Häufigkeit seit 2009/10 nicht mehr. 

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Bayern lassen viele Chancen liegen

Im Hinblick auf die für ihr schnelles Umschaltspiel berüchtigte Offensive der Frankfurter Eintracht dürften die acht kassierten Kontergegentore in dieser Saison (mehr als in den letzten beiden Spielzeiten zusammen) ebenfalls nicht zur Beruhigung des Nervenkostüms der FCB-Sympathisanten beitragen.

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Auch beim Thema Effektvität lief es für die Bayern diese Saison nicht wirklich rund. Mit 40 von 76 vergebenen Großchancen ließ der Meister mit Abstand am meisten liegen.

Dass der FC Bayern trotz all dieser Werte vor dem 34. Spieltag an der Tabellenspitze thront, könnte einen allerdings zu folgendem Schluss kommen lassen: Wer all diesen Widrigkeiten bislang erfolgreich die Stirn bieten konnte, wird am Ende auch deutscher Meister.     

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