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Der Abstieg des VfB Stuttgart trifft auch Uli Hoeneß. Aufgrund einer verlorenen Wette muss der Bayern-Präsident einen vierstelligen Geldbetrag spenden.

Diese Aussage hätte Uli Hoeneß im Nachhinein betrachtet besser gelassen.

"Ich sage Ihnen jetzt mal, wie man motiviert. Wenn der VfB absteigen sollte, spende ich 5000 Euro für einen guten Zweck", hatte der Bayern-Boss Ende 2018 beim "Treffpunkt Foyer", einer Veranstaltung der Stuttgarter Nachrichten, großspurig angekündigt. Zwar steckten die Schwaben zu diesem Zeitpunkt bereits im Tabellenkeller fest, Hoeneß war dennoch vom Klassenerhalt überzeugt.

Ein knappes halbes Jahr später kommt ihn dieser Satz nun teuer zu stehen. Nach zwei Unentschieden in der Relegation gegen Union Berlin müssen die Stuttgarter den bitteren Gang in Liga zwei antreten.

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Doch Wettschulden sind für den 67-Jährigen ganz offensichtlich Ehrenschulden. "Natürlich halte ich Wort", sagte er am Dienstag in einem Gespräch mit der Zeitung. In den nächsten Tagen will er nun die besagte Summe an die Kinderkrebs-Nachsorgeklinik in Tannheim, die der VfB Stuttgart seit vielen Jahren unterstützt, überweisen.

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Auch wenn er durch seine verlorene Wette etwas Gutes tut, für den Verein zeigte der Bayern-Präsident nach dem dritten Abstieg der Klub-Historie Mitgefühl. "Dieser Abstieg ist bitter. Es tut mir leid für den ganzen Verein", stellte er klar. 

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