Lesedauer: 2 Minuten
teilenE-MailKommentare

Zwei Tage nach dem positiven Corona-Befund bei Luca Kilian spricht Paderborns Sport-Geschäftsführer Martin Przondziono über den Zustand des Verteidigers und die Gemütslage der Mannschaft.

Verteidiger Luca Kilian vom Bundesligisten SC Paderborn ist nach seiner Infektion mit dem Coronavirus auf dem Weg der Genesung.

"Er hatte zwei Tage wirklich Probleme, mit Fieber und Schüttelfrost, aber inzwischen geht es ihm besser", sagte Paderborns Sport-Geschäftsführer Martin Przondziono im Interview mit der Süddeutschen Zeitung.

Das Bundesliga-Schlusslicht hatte am Freitagabend den positiven Befund bei dem seit knapp zwei Monaten verletzten U21-Nationalspieler bekannt gegeben. Der SCP war zuvor bereits in Alarmstimmung wegen des - letztlich negativen - Coronatests bei Trainer Steffen Baumgart.

Anzeige

Paderborn-Manager: "Die Spieler hatten Angst"

"Es war eine Odyssee, ich habe bestimmt hundert Telefonate geführt. Wir haben einen Krisenstab eingerichtet. Die Spieler standen mit großen Augen vor uns. Sie hatten Angst, dass wir zwei Wochen in Düsseldorf im Hotel bleiben müssen", erzählte Przondziono.

Meistgelesene Artikel

Als Vorsichtsmaßnahme verhängte der SCP am Samstag eine 14-tägige häusliche Quarantäne für Teile seiner Mannschaft, der Mannschaftsarzt führte 45 Tests bei Spielern und Mitarbeitern durch, stellte bis auf Weiteres den Trainingsbetrieb ein und schloss Geschäftsstelle sowie Fanshop.

"Denen, die zu Hause bleiben müssen, geht es gut, wir haben also keine gesundheitlichen Probleme zu verzeichnen außer bei Luca", sagte Przondziono, der mit den Testergebnissen "im Laufe der Woche" rechnet.

Alle aktuellen Meldungen, Entwicklungen und Auswirkungen auf den Sport durch die Covid-19-Krise im Corona-Ticker!

SCP-Profis werden in zwei Wochen wieder auf Corona getestet

Die Spieler sind solange angehalten, sich individuell fit zu halten.

"Jeder hat ein paar Hanteln mitgenommen und Fitnessgeräte. Am Montag werden die Spinning-Bikes zu den Jungs, die zu Hause sind, geliefert. Zwei Wochen sind auch vom Kopf her eine zähe Zeit. Aber zumindest haben sie die Möglichkeit, sich fit zu halten. Und in zwei Wochen werden sie wieder getestet", äußerte Paderborns Sportchef.

Nächste Artikel
previous article imagenext article image