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Salomon Kalou war bei der Hertha lange ein absoluter Leistungsträger. Doch sein letztes Kapitel in Berlin ist ein trauriges - es kommt zu Tränen.

Salomon Kalou hat sich offenbar unter Tränen bei seinen Mitspielern von Hertha BSC entschuldigt. 

Am Dienstag stellte sich der ehemalige Champions-League-Sieger seinen Kollegen in der Kabine. Augenzeugen zufolge soll er dabei sichtlich aufgelöst gewesen sein, dies berichtet der kicker

Zuvor hatte Kalou mit einem Live-Video auf Facebook für einen handfesten Skandal gesorgt. Der Ivorer hatte sich und seine Teamkameraden auf dem Vereinsgelände der Hertha gefilmt, während sie zahlreiche Schutzmaßnahmen ignorierten. 

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Im Interview mit SPORT1 hatte der 34-Jährige danach öffentlich Reue gezeigt: "Ich möchte mich an der Stelle aufrichtig entschuldigen: Es war ein großer Fehler! Die Menschen, die mich kennen, wissen, dass ich alle respektiere und niemanden in Schwierigkeiten bringen wollte."

Auch Hoeneß verurteilt Kalou

Für die Aktion erntete der Ivorer scharfe Kritik von vielen Seiten. Unter anderem die Deutsche Fußball-Liga verurteilte den Auftritt des Stürmers, der von seinem Klub umgehend suspendiert wurde, als nicht "tolerierbar". 

Uli Hoeneß, Aufsichtsrats-Mitglied des FC Bayern, sagte bei einer Talkrunde des BR: "Gegen Dummheit ist ja kein Kraut gewachsen."

Kalous Vertrag in Berlin läuft am 30. Juni 2020 aus, eine Zukunft hat er spätestens seit seinem Video-Dreh als Spieler nicht mehr in Berlin.

Kalou war 2014 zur Hertha gewechselt und dort viele Jahre lang Stammspieler. 

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