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München - Timo Werner ist nicht erst seit seinem Dreierpack gegen Mainz ein heißer Kandidat in Liverpool. Owen Hargreaves rät ihm zum Wechsel und vergleicht ihn mit einer Legende.

Bei der Frage nach dem besten deutschen Stürmer kommt derzeit keiner an Timo Werner vorbei.

Der Nationalspieler von RB Leipzig hat nach dem 27. Spieltag bereits 24 Tore auf dem Konto und befindet sich damit immer noch in Schlagdistanz zu Robert Lewandowski, der bislang für den FC Bayern drei Tore mehr erzielt hat.

Der nächstplatzierte deutsche Stürmer ist Serge Gnabry, der mit elf Toren nicht einmal halb so oft getroffen hat wie Werner.

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Werner auf Spuren von Klose

Außerdem ist er der erste deutsche Angreifer seit Miroslav Klose vor 14 Jahren, der in einer Bundesliga-Saison in sieben Spielen mindestens zwei Mal traf.

Dass der 24-Jährige aber auch in der kommenden Saison noch das Bullen-Trikot übersteift, ist mehr als zweifelhaft. Schließlich ist er beim aktuellen Champions-League-Sieger FC Liverpool nicht erst seit seinem Dreierpack vom Sonntag bei Mainz 05 im Gespräch.

Der ehemalige Bayern-Spieler Owen Hargreaves kann sich keinen besseren Angreifer für das Team von Jürgen Klopp vorstellen. "Werner würde zu Liverpool passen", sagte der 39-Jährige in der Mail on Sunday. "Deren Umschalt- und Konterspiel ist besser als das jedes anderen Vereins."

Werner sei aufgrund seiner Beschleunigung diese Spielweise bestens geeignet, findet Hargreaves, der ihn schon mit einer Liverpooler Stürmer-Legende vergleicht.

Hargreaves: "Werner ist der Typ Fernando Torres"

"Werner ist der Typ Fernando Torres. Er ist wahnsinnig explosiv und kann jedem davonlaufen", erklärt Hargreaves, der 42 Länderspiele für England bestritten hat.

Torres, der in vier Jahren 65 Liga-Treffer für die Reds markierte, habe enorm von Steven Gerrards Steilpässen profitiert. Dieses Zusammenspiel habe hervorragend funktioniert, so Hargreaves.

2011 jedoch endete die Zeit des Spaniers an der Anfield Road, er wechselte zum FC Chelsea. "Dort spielten sie einen sehr langsamen Ballbesitzfußball, ohne viel Raum zu kreieren, in den man stoßen könnte", erinnert sich Hargreaves. "Das hat nicht gepasst. Er war ein super Spieler und Chelsea war ein super Team. Aber das Spiel kam Torres‘ Stärken nicht zugute."

Das Ergebnis: Er erzielte für die Blues nur 20 Tore in der Premier League, obwohl er dort auf mehr Spiele kam als in Liverpool.

Daher rät Hargreaves Werner, sich einen Verein zu suchen, "der zu ihm passt". 

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