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Der Markenbotschafter des FC Bayern Claudio Pizzaro spielte in seiner aktiven Karriere sowohl für Werder Bremen als auch für Bayern München
Claudio Pizarro spielte in seiner aktiven Karriere sowohl für Werder Bremen als auch für Bayern München © Imago
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München - Vor der Partie zwischen Werder Bremen und Bayern verrät Claudio Pizarro seinen damaligen Lieblingsmitspieler. Einen Bayern-Star lobt er in den höchsten Tönen.

Am 8. Spieltag empfängt der FC Bayern München Werder Bremen. (Bundesliga: Bayern München - Werder Bremen, 21.Oktober ab 15:30 Uhr im LIVETICKER)

Für einen dürfte die Partie eine besondere Bedeutung haben. Nach 20 Jahren in der Bundesliga und gleich mehreren Engagements beim FC Bayern München und Werder Bremen beendete Claudio Pizarro im Juli 2020 seine aktive Karriere.

Nun ist der Peruaner in München als Markenbotschafter des Rekordmeisters tätig. Vor der Partie verriet der Peruaner seinen Favoriten.

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"Es ist natürlich ein ganz besonderes Spiel. Ich habe für beide Mannschaften gespielt, ich habe viele Freunde und viele gute Erinnerungen. Natürlich bin ich im Moment bei Bayern, also hoffe ich, dass sie gut spielen und das Spiel gewinnen. Aber wie ich schon oft gesagt habe, liebe ich Werder sehr, und wenn sie auf einer anderen Mannschaft spielen, hoffe ich, dass sie gut spielen und das Spiel gewinnen", sagte der 42-Jährige im Gespräch mit bundesliga.com.

Werder Bremen überzeugt Pizarro 

Obwohl Pizarro im Jahre 1999 auch ein Angebot von Betis Sevilla vorliegen hatte, entschied er sich für einem Wechsel aus seiner Heimat Peru an die Weser. Ausschlaggebend war dafür vor allem das professionelle Umfeld in Bremen.

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Pizarro erinnert sich: "Ich habe mich schließlich für Bremen entschieden, weil meine Eltern, meine Vertreter dort waren, sie sahen, wie Werder arbeitete, es war sehr diszipliniert, sie kamen sehr schnell, um mich willkommen zu heißen, und am Ende dieses Tages haben wir uns dafür entschieden."

Und das, obwohl ein Wechsel in ein spanischsprachiges Land "die bequeme Wahl gewesen" wäre. Rückblickend war es wohl genau die richtige Entscheidung. Damit legte er den Grundstein seiner Karriere. 

Pizarro: Das war mein Lieblings-Mitspieler bei Bayern 

Der erste Wechsel zu den Bayern folgte dann im Jahre 2001. Nach weiteren Engagements beim FC Chelsea und Werder Bremen kehrte Pizarro dann 2012 nach München zurück. 

Seine beste Zeit erlebte der Rechtsfuß an der Isar laut eigenen Angaben 2013, als er mit dem deutschen Rekordmeister das Triple aus DFB-Pokal, Meisterschaft und Champions League feiern konnten. "Es war etwas ganz Besonderes, es ist ein Jahr, das ich nie vergessen werde", erklärte er im Gespräch mit bundesliga.com.

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Ein Mitspieler hat es Pizarro während seiner Zeit in München dabei besonders angetan.

"Für mich war Zé Roberto einer der besten Spieler, mit dem ich jemals zusammengespielt habe. Ein Brasilianer, mit dem ich viele Jahre bei Bayern verbracht hab", antwortete er auf die Frage nach seinem liebsten Mitspieler.

"Er war einer der wichtigsten Spieler für mich, weil er mir immer den Ball zum Schießen gab! Er war immer einer der Spieler, die mich sehr überrascht haben".

Pizarro schwärmt von Joshua Kimmich

Auch einige Spieler aus dem aktuellen Kader beeindrucken ihn.

Thomas Müller, Manuel Neuer, Jerome Boateng, David Alaba und Javi Martinez sind für ihn "die wichtigsten Spieler für die Bayern". Ihnen sei es zu verdanken, dass die Bayern nach 2013 wieder das Triple gewinnen konnten.

Besonders stellt er allerdings noch einen anderen Bayer-Star heraus: Joshua Kimmich.

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"Er ist ein sehr professioneller Spieler. Und wenn man so ist, dann lernt man immer dazu, versucht, neue Dinge aufzugreifen, andere Spieler zu beobachten, Situationen zu analysieren, immer nach vorne zu schauen und immer zu versuchen, sich zu verbessern. Ich glaube, das hat ihn zu einem so wichtigen Spieler im Verein gemacht, und natürlich auch in der Nationalmannschaft, er nimmt eine immer wichtigere Rolle ein, und er wird ein immer wichtigerer Spieler bei Bayern", sagte der 42-Jährige. 

Aktuell muss der deutsche Rekordmeister allerdings ohne ihn auskommen. Der 25-Jährige hatte sich beim Bundesliga-Topspiel der Bayern bei Borussia Dortmund (2:3) bei einem Foul an Erling Haaland verletzt und war am Sonntag darauf sofort am Außenmeniskus operiert worden.

Vor Januar 2021 rechnen die Münchner nicht damit, dass Kimmich eingesetzt werden kann. 

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