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Seit seiner Ankündigung, im Sommer zum BVB zu wechseln, ist Marco Rose bei Teilen der Gladbach-Fans unten durch. Der nächste angekündigte Protest.verpuffte allerdings.

Auch fünf Tage nach dem Paukenschlag mit Marco Roses angekündigtem Wechsel von Mönchengladbach nach Dortmund gärt es rund um den Borussia-Park.

Obwohl Sportdirektor Max Eberl seinen Coach auf einer Pressekonferenz am Mittwoch vehement gegen Angriffe der Fanszene verteidigte, wollen Teile von Gladbachs Anhängerschaft den Trainer lieber heute als morgen vom Hof jagen.

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Vor dem Heimspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 am Samstagnachmittag (ab 15.30 Uhr im LIVETICKER) hatten einige Fohlen-Fans geplant, zur Geschäftsstelle der Borussia zu marschieren. "Dort wollen wir unsere Meinung, dass Rose absolut untragbar ist, lauthals und mittels eines Spruchbandes unterstreichen", hieß es in einem Aufruf, der SPORT1 vorliegt.

Verschiedene Einsatzwägen der Polizei waren vor der Gladbacher Geschäftsstelle zu sehen.
Verschiedene Einsatzwägen der Polizei waren vor der Gladbacher Geschäftsstelle zu sehen. © SPORt1

Transparent sorgt für Kopfschütteln

Der Protest, der nicht von der aktiven Fanszene organisiert war, verpuffte allerdings. Um 12.30 Uhr wollten sich die Anhänger vor der Geschäftsstelle versammeln - doch bis auf 20 Fans, die friedlich in der spätwinterlichen Sonne saßen, war nichts zu sehen.

Die Polizei, die mit zahlreichen Einsatzwägen vorgefahren war, musste entsprechend nicht eingreifen.

Dieses Plakat hing am Mittwoch vor dem Borussia-Park
Dieses Plakat hing am Mittwoch vor dem Borussia-Park © Imago

Am Mittwochmorgen hatte die Ultra-Gruppe "Sottocultura" einen Spruchband am Borussia-Park aufgehängt und nicht nur bei Eberl für Kopfschütteln gesorgt. "Kein Söldner steht über dem Verein – sofort raus mit dem charakteRlOSEn Schwein", stand auf dem Transparent. 

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Vor allem online machten viele enttäuschte Fans ihrem Ärger Luft. Die Gladbacher Verantwortlichen versuchten vergeblich, die aufgewühlten Gemüter zu beruhigen: "Liebe Borussen, auch wir sind enttäuscht über die Entscheidung. Bitte bleibt aber in euren Kommentaren respektvoll und verzichtet auf Beleidigungen. Wir sind Borussia!", schrieb der Verein bei Youtube. 

Schon vor dem verkündeten Wechsel von einer Borussia zur anderen waren viele Gladbach-Fans nicht gut auf ihren Coach zu sprechen. Beim Derby gegen den 1. FC Köln vor zwei Wochen hatte Rose eine bessere B-Elf auf den Platz geschickt und so nach Ansicht vieler Anhänger die 1:2-Heimpleite mitverschuldet.

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