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Im Duell mit Freiburg holt Mainz drei Punkte
Im Duell mit Freiburg holt Mainz drei Punkte © FIRO/FIRO/SID
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Der FSV Mainz 05 heizt den Abstiegskampf an, der Druck im Keller steigt.

Der FSV Mainz 05 heizt den Abstiegskampf an, der Druck im Keller steigt. Die Mannschaft von Trainer Bo Svensson bezwang am 25. Spieltag der Fußball-Bundesliga den SC Freiburg durch ein spätes Tor von Robin Quaison mit 1:0 (0:0) und kletterte zumindest für eine Nacht auf den Relegationsplatz. Am Sonntag (13.30 Uhr/DAZN) könnte Arminia Bielefeld mit einem Sieg bei Bayer Leverkusen aber wieder vorbeiziehen.

Lange sah es aufgrund fahrlässiger Chancenverwertung nach dem dritten Mainzer Spiel in Folge ohne Tor aus, ehe der Schwede Quaison (84.) die Rheinhessen zwölf Minuten nach seiner Einwechslung erlöste und Freiburg den nächsten Dämpfer im Rennen um die Europapokalplätze verpasste.

Seit dem zehnten Spieltag hatte Mainz mit teilweise bereits riesigem Rückstand auf einem direkten Abstiegsrang festgehangen, schon in der katastrophalen Hinrunde mit nur sieben Punkten hatte der FSV in Freiburg den einzigen Sieg verbucht. Gegen keinen anderen Klub feierten die 05er in der Bundesliga mehr Siege (14).

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Auf dem frisch verlegten Rasen in Mainz waren die Gastgeber auch ohne Kapitän Danny Latza (Oberschenkelprobleme) von Minute eins an bissig, liefen Freiburg hoch an und erzwangen durch kompromisslose Zweikampfführung immer wieder Ballverluste. Früh ergab sich so für Jonathan Burkardt (3.) eine gute Chance. Die Gäste, bei denen Jonathan Schmid mit seinem 274. Einsatz Franck Ribery als französischen Bundesliga-Rekordspieler ablöste, fanden hingegen kaum Lücken in der Mainzer Defensive.

Das große Mainzer Manko war zuletzt der Torabschluss, und in der 20. Minute zeigte sich, warum. Adam Szalai kam aus rund zehn Metern frei zum Schuss, zielte aber direkt auf die Mainzer Leihgabe Florian Müller im Freiburger Tor. Spätestens als Danny da Costa vier Minuten später aus der Distanz die Latte traf, wäre eine 05er-Führung verdient gewesen. 

Freiburgs Trainer Christian Streich dirigierte an der Seitenlinie wie wild, sein Team fand nach vorne aber kaum statt - bis der Sport-Club in der 40. Minute mit zwei schnellen Pässen die Mainzer Hintermannschaft überrumpelte. Roland Sallai lief alleine aufs Tor zu, traf aber nur den Außenpfosten. Nach dem Seitenwechsel setzte der Ungar einen Freistoß aus gut 17 Metern an die Latte (59.).

Auch auf der Gegenseite mühte sich Mainz gegen nun mutigere Freiburger zunächst vergeblich. Erst parierte Müller einen abgefälschten Schuss von Leandro Barreiro (60.) stark, aber nach 65 Minuten hätte das 1:0 für den FSV fallen müssen. Doch der eingewechselte Robert Glatzel drosch eine Hereingabe aus wenigen Metern übers Tor. Besser machte es dann Quaison mit seinem Abstauber-Treffer.

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