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Pep Guardiola wurde in der Halbzeit gegen Liverpool auf die Tribüne verbannt © Getty Images
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Pep Guardiolas Ausrasters in der Halbzeit macht ihn zur Zielscheibe der Kritik der englischen Presse. Sein Gegenüber wird gefeiert.

Manchester City um Cheftrainer Pep Guardiola hat die große Aufholjagd in der Champions League gegen Liga-Konkurrent Liverpool verpasst und musste nach der 1:2-Niederlage im Rückspiel schon im Viertelfinale die Segel streichen.

Nach der Partie suchte Guardiola vor allem die Schuld beim spanischen Schiedsrichter, der seinem Team gegen Ende der ersten Hälfte einen regulären Treffer verweigert hatte.

Dass der Katalane in der Halbzeit wegen seiner überzogenen Schiedsrichter-Kritik auf die Tribüne verbannt wurde, macht ihn zur Zielscheibe der englischen Presse. Liverpools Manager Jürgen Klopp wird dagegen gefeiert.

Die Pressestimmen zum englischen Duell im Überblick:

Daily Mail: "Guardiola sieht bei City-K.o. rot. In seiner Abwesenheit sah der technische Bereich leer aus. Als die Kamera auf ihn in den blauen Plüschsitzen schwenkte, sah Guardiola hilflos aus wie Superman im Angesicht von Kryptonit."

Schlechter Verlierer? Pep erklärt Tribünen-Verbannung

Daily Star: "Kop that Pep. Die Reds beenden Citys Traum. City kommt auf der Suche nach seinem heiligen Gral einfach nicht weiter. Bei aller Liebe für Guardiolas Offensiv-Fußball kann keine Mannschaft, die so viele Gegentore auf höchster Ebene kassiert, erwarten weiterzukommen. Das Tor des brillanten Salah und Firminos Treffer lassen Liverpool weiter träumen."

The Sun: "Pep Guardiolas großes Glücksspiel, das mit sieben Stürmern auf dem Feld begann, fand nach elf Minuten in der zweiten Halbzeit ein jähes Ende, als Salah das Unentschieden erzielte, indem der er den Ball mit seinen linken Fuß abgebrüht ins Tor hob. Er feierte mit ausgestreckten Armen vor den Liverpool-Fans den Moment, der sich wie eine Ewigkeit anfühlte. Es war eine fesselnde Nacht, aber am Ende hatte Liverpool das süße Ende für sich."

The Guardian: "Citys große Chance, Europa zu beherrschen, endet in Zorn. Pep Guardiolas Halbzeit-Ausraster lässt Manchester Citys Champions-League-Kartenhaus zusammenbrechen."

The Telegraph: "Citys Träume gehen in Rauch auf"

The Times: "'Trust in Klopp' war auf den Bannern der Liverpool-Fans zu lesen und dieses Vertrauen wurde gestern Abend glorreich zurückgezahlt. Der Liverpool-Manager hat seine Taktik wieder richtig gewählt, indem er den Sturm von Manchester City abwehrte und dann auf Konter setzte. Er hatte den richtigen Spirit und pushte seine Spieler immer weiter. Klopps Stil stand im Gegensatz zu dem von Guardiola, der mit seinem Platzverweis zur Halbzeit das falsche Signal an seine Spieler sendete."

Die Pressestimmen zum Rom-Wunder im Überblick:

Gazetto dello Sport: "Roma, die verrückte Nacht im Olimpico. Eine wundervolle Nacht. Die ganze Stadt spielt verrückt. Barca 3:0 vernichtet. Barcelona wird durch Tore von Dzeko, De Rossi und Manolas ausgelöscht. Das Comeback ist perfekt: Es ist das Halbfinale. Die Welt der Giallorossi hat seit 35 Jahren auf eine solche Nacht gewartet."

Tuttosport: "Unglaublich, undenkbar, gegen alle Prognosen. Die Roma steht im Halbfinale der Champions League. Barcelona fällt unter den Schlägen von Dzeko, De Rossi und Manolas. Die letzten Minuten sind nur noch Herzrasen, aber nach 94 Minuten feiern die Giallorossi."

Roma-Wunder! Zarrella flippt aus und spendiert Freibier

Corriere dello Sport: "Fabelhaftes Rom. Der Mannschaft von Di Francesco gelingt ein schallendes Comeback, indem sie Messis Barcelona mit 3:0 schlägt. Am Ende eines unglaublichen, einzigartigen und speziellen Spiels feiern Dzeko und seine Gefährten einen verrückten Sieg."

Corriere della Sera: Es ist schon lange her, dass man eine italienische Mannschaft so hat spielen sehen. Es ist ganz "leicht" den spanischen Fußball einzudämmen: Dafür reicht es zu laufen, Manndeckung und One-Touch-Fußball."

La Repubblica: "Rom hat seine unglaublichste und außerordentlichste Nacht seit Jahrzehnten erlebt, seit dem Gewinn des Scudettos mit Francesco Totti 2001. 3:0 gegen Barcelona, das Unmögliche ist geschehen. Messi verlässt mit gesenktem Kopf das Spielfeld."

La Stampa: "Verrückte Römer! AS Rom spielt einen fast perfekten Fußball. Die Römer schaffen es zum ersten Mal in ihrer Geschichte ins Halbfinale der Champions League. Der Sieg ist der Kraft eines Trainers zu verdanken, der mit Mut eine solide Mannschaft aufgebaut hat."

Marca: "Der Niedergang des Barca-Imperiums. Möglicherweise die lächerlichste Blamage Barcas in der Champions-League-Geschichte. Luis Suarez, Semedo, Umtiti und Alba waren als Touristen unterwegs. Eine unglaubliche und verdiente Aufholjagd Roms. Wer im Wettbüro auf die Roma gesetzt hat, ist jetzt reich."

Sport: "Barca bricht in Rom zusammen. Historische Blamage. Barcelona wird von AS Rom erniedrigt. Nicht einmal Messi konnte es geradebiegen. Die Leistung Barcas war einfach beschämend. Sie haben gespielt wie eine kleine Mannschaft. Barca kann sich bei ter Stegen bedanken, dass es am Ende nur drei Gegentore waren."

El Mundo Deportivo:  "Historisches Debakel von Barca in Rom. Das Olympiastadion von Rom wurde zur Hölle für Barcelona. Einen solchen Vorteil nach dem 4:1 im Hinspiel kann man nicht so in die Tonne kloppen. Diesmal konnten die Barca-Spieler mit ihrem besten Freund, dem Ball, nichts anfangen."

AS: "Historische Klatsche für Barca. Ein kaiserliches Fiasko. Das schlechteste Barca der Saison wird von der Roma weggefegt. Ohne Persönlichkeit, ohne Spielwitz, ohne Messi und ohne Argumente. AS Rom holt Barcelona vom hohen Roß runter. Barca wurde von einer Büffelherde überrannt."

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