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Das Team bejubelt Kalajdzics (l.) ersten Treffer
Das Team bejubelt Kalajdzics (l.) ersten Treffer © AFP/SID/ANDY BUCHANAN
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Kein Sieg, aber zwei Tore und viel Lob: Stuttgarts Sasa Kalajdzic hat seinen Höhenflug auch bei der österreichischen Nationalmannschaft fortgesetzt.

Kein Sieg, aber zwei Tore und viel Lob: Stuttgarts Stürmer Sasa Kalajdzic hat seinen Höhenflug auch bei der österreichischen Fußball-Nationalmannschaft fortgesetzt. "Er hat sich in den letzten Monaten extrem entwickelt", sagte Teamchef Franco Foda nach dem 2:2 (0:0) zum Auftakt der WM-Qualifikation in Schottland anerkennend.

Kalajdzic sei "vor dem Tor sehr abgezockt. Es kommt nicht von ungefähr, dass er diese Tore erzielt. Er hat eine gute Antizipation im Strafraum. Er nutzt seine Tormöglichkeiten und steht dann dort, wo ein Stürmer auch sein muss", betonte Foda.

In der Bundesliga erzielte der 23 Jahre alte Angreifer zuletzt für den VfB in acht Spielen acht Treffer. Nun traf der zwei Meter große Kalajdzic in seinem dritten Länderspiel zweimal für das ÖFB-Team um Kapitän David Alaba von Bayern München. 

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"Es wird auf jeden Fall ein Tag sein, den ich nie vergessen werde. Ich bin extrem stolz und hoffe, da werden noch viele weitere folgen", sagte "Österreichs neue Stürmerhoffnung" (Krone). Allerdings, so Kalajdzic, sei es "immer irgendwie komisch, wenn man nicht gewinnt. Die zwei Tore sind schön, aber für mich ist wichtiger, dass die Mannschaft erfolgreich ist".

In der WM-Qualifikation trifft Österreich am Sonntag in Wien auf die Färöer. Doch Foda dachte schon einmal in Richtung EM im Sommer. Da kann er sich einen Angriff mit Kalajdzic und Marko Arnautovic (31) vorstellen. Der China-Legionär fehlt aktuell wegen der Corona-Reisebeschränkungen. "Das kann vielleicht für die Zukunft eine gute Variante sein, mit Sasa und Marko zu spielen", sagte Foda.

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