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Per Mertesacker entpuppt sich als großer Handball-Fa, lobt vor allem zwei Dinge im Vergleich zum Fußball. Sebastian Firnhaber spricht über seinen Spitznamen.

Aktuell befindet sich ganz Deutschland wieder im Handballfieber wie auch am Dienstagabend während der dramatischen Last-Second-Niederlage der deutschen Nationalmannschaft gegen Ungarn: (Alles zur Handball-WM)

Selbst vor Per Mertesacker macht die Freude auf die Weltmeisterschaft in Ägypten nicht halt. (Alle Spiele der Handball-WM 2021 im SPORT1-Liveticker)

Mitverantwortlich für die große Handball-Leidenschaft ist Ehefrau Ulrike. Die 38-Jährige spielte selbst jahrelang professionell und erlebte ihre größten Erfolge mit dem HC Leipzig. 

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Insgesamt stehen zwei Deutsche Meisterschaften, drei DHB-Pokalsiege und zwei Erfolge im Supercup zu Buche. Dazu kommen 38 Spiele (63 Tore) für die deutsche Nationalmannschaft.

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Aber auch Ehemann Per scheint sich mit dem Ball in der Hand ganz wohl zu fühlen, wie die Frau an seiner Seite bei DHB Spotlight verriet. "Werder Bremen und der VfL Oldenburg haben einmal eine Charity-Veranstaltung organisiert. Eine Halbzeit haben wir Fußball gespielt, eine Halbzeit Handball. Im Handball hat Werder Bremen sechs Tore gemacht - alle von Per auf Rückraum links", erzählte Ulrike.

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Mertesacker: "Können einiges mitnehmen vom Handball"

Durch die tiefen Einblicke, die ihm seine Frau in den Handballsport ermöglichte, sieht Mertesacker aber auch zahlreiche Dinge, die sich Fußballer abschauen können. 

"Durchhaltevermögen und einen gewissen Härtegrad" waren zwei der Dinge, die dem Weltmeister von 2014 bei DHB Spotlight spontan einfielen.

Aber auch "aufstehen, wenn man hinfällt. Ich glaube, das sind einige Eigenschaften - physisch als auch mental - von denen wir noch einiges mehr mitnehmen können von den Handballern", war er sich sicher und fügte hinzu: "Da gibt es einiges an Transferleistungen zu erreichen."

Ein gutes Beispiel für den Härtegrad im Handball lieferte Sebastian Firnhaber im Spiel gegen Uruguay. Nach einem unbeabsichtigten Kopftreffer ging der Akteur vom HC Erlangen zu Boden.

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Aber nach kurzer Zeit auf der Bank kehrte er auf das Spielfeld zurück. (SERVICE: Alle Spiele und Ergebnisse)

Firnhaber: Kampf gegen seinen Spitznamen

Dass aber auch Handballer nicht alles wegstecken können, gab der 26-Jährige selbst - ebenfalls in DHB Spotlight - mit einem Augenzwinkern zu. Über seinen Spitznamen Flamingo ist er nicht so glücklich. "Das streichen wir ganz schnell. Da versuche ich entgegenzuwirken", gestand Firnhaber lachend.

Der ungeliebte Vergleich mit dem Schreitvogel stamme noch aus seiner Zeit beim THW Kiel. Damals sei er aufgrund seines jungen Alters noch etwas unsicher auf dem Spielfeld herumgelaufen. Sein damaliger Coach und heutiger Bundestrainer Alfred Gislason habe daher "im Training mal Flamingo geschrien."

Weil Firnhaber nun auch im DHB-Team unter Gislason spielt, darf man gespannt sein, ob es dem Abwehrspezialisten gelingt, seinen ungeliebten Spitznamen loszuwerden. Aber Durchhaltevermögen soll ja eine Stärke der Handballspieler sein. 

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