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München und Kiel - Das ewige Leid mit dem Knie: Kann Kiels Domagoj Duvnjak im Final Four gegen Leipzig (ab 14.15 Uhr LIVE im TV auf SPORT1) spielen? Die OP-Entscheidung steht an.

Domagoj Duvnjak steht mit dem THW Kiel vor entscheidenden Spielen in der heißen Phase der Handball-Saison.

Schon heute mischt Kiel beim REWE Final Four im Kampf um den ersten großen Titel der Saison mit (1. Halbfinale gegen Leipzig ab 14.15 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 und im LIVESTREAM).

Zudem rechnet sich der THW auch im Titelrennen in der DKB HBL noch Chancen aus und steht in der Champions League vor dem Viertelfinal-Kracher gegen Barcelona. Doch ob Duvnjaks Knie bei alldem mitspielt, ist bislang fraglich. (EXKLUSIV: Kretzsches Favoritencheck zum Final Four)

Einsatz beim Final Four fraglich

Im Champions-League-Achtelfinale gegen Meister Rhein-Neckar Löwen war Duvnjak noch dabei, sein Einsatz am Samstag gegen Leipzig ist aber weiter ungewiss.

"Ich habe zuletzt nicht so viel gespielt, dadurch ist das Knie deutlich besser geworden. Ich hoffe, das bleibt am Wochenende so. Wir müssen abwarten und von Tag zu Tag schauen", sagt Duvnjak im Gespräch mit SPORT1.

Eine Entscheidung über sein Mitwirken wird wohl erst kurzfristig fallen, je nachdem, inwiefern das Knie belastbar ist. Auch wenn er grundsätzlich immer spielen möchte, müsse er jetzt auf seinen Körper hören. Leipzig sei ein gefährlicher Gegner.

"Es ist ein sehr wichtiges Wochenende. Wir wollen den Titel. Das wird nicht einfach, aber ich freue mich sehr auf mein erstes Final Four mit dem THW. Wir werden alles versuchen. Leipzig hat eine Super-Mannschaft. Sie spielen eine sehr aggressive Abwehr und sind 60 Minuten in Bewegung", erklärt Kiels Kapitän.

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Schmerzen schon seit einem Jahr

Die Probleme mit besagtem Knie plagen den Rückraumspieler nun schon seit einem Jahr. Zuletzt wurden die Schmerzen immer schlimmer. 

"Ich habe schon ungefähr ein Jahr Probleme, aber lange Zeit ging es noch. Zuletzt war es so schlimm, dass ich meine normale Leistung nicht bringen konnte. Das größte Problem war, dass ich zwei Jahre keine Pause hatte", sagt Duvnjak.

WM 2018 bei OP in Gefahr

Zu den physischen Schmerzen kam letztlich auch die mentale Belastung. Das ewige Hin und Her und die Ungewissheit machten dem Kroaten zu schaffen. Nach dem Final Four soll jetzt entschieden werden, ob eine Operation folgen wird oder nicht.

"Das Final Four ist sehr wichtig, danach werden wir schauen, was wir machen. Eine Operation ist wahrscheinlich, aber es ist noch nicht klar. Das wären dann wohl sechs Monate Pause", sagt der 28-Jährige.

Damit wäre auch seine Teilnahme an der Heim-WM im Januar 2018 gefährdet. Er selbst bleibt deswegen aber gelassen: "Bis dahin sind es Stand Jetzt noch acht Monate, das ist viel Zeit." Wenn er sich einer OP unterzieht, sollte er sich mit Blick auf die Weltmeisterschaft aber zumindest nicht mehr allzu lange Zeit lassen.

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