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Steffen Weinhold
Steffen Weinhold © Getty Images
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Der Einsatz von Steffen Weinhold in der Hauptrunde der Handball-WM wird immer unwahrscheinlicher. Das Team von Christian Prokop reist mit 17 Spielern nach Köln.

Der Einsatz von Linkshänder Steffen Weinhold in der Hauptrunde der Handball-WM ist fraglich, für das erste Hauptrundenspiel am Samstag gegen Island (Handball WM: Deutschland - Island am Samstag ab 20.30 Uhr im LIVETICKER) wird es voraussichtlich nicht reichen.

"Ich glaube, er braucht noch ein bisschen Zeit. Aber zum zweiten Hauptrundenspiel kann man glaube ich mit ihm rechnen", sagte Teammanager Oliver Roggisch am Freitagabend: "Er wird dreimal am Tag behandelt, die Physios geben alles." Weinhold sei allerdings "auf einem guten Weg".

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Weinhold hatte das letzte Vorrundenspiel gegen Serbien (31:23) aufgrund einer Zerrung im Adduktorenbereich verpasst. Zweiter Hauptrundengegner des DHB-Teams ist am Montag Kroatien.

Deutschland mit 17 Spielern nach Köln

"Wir hoffen auf eine schnelle Genesung von Steffen, aber da muss ich abwarten und Rücksprache mit unserer medizinischen Abteilung halten", sagte Bundestrainer Christian Prokop. Die Mannschaft war am Freitagmittag mit 17 Spielern von Berlin nach Köln gereist, die Partie gegen Island werde das DHB-Team im Gegensatz zum Serbien-Spiel aber definitiv wieder mit 16 Spielern bestreiten.

Als Weinhold-Ersatz stünde Europameister Kai Häfner (TSV Hannover-Burgdorf) bereit. Bis 9 Uhr müsste der DHB am Samstag den Wechsel vollziehen. Roggisch sagte allerdings, es gebe die Überlegung, sich den Wechsel doch aufzusparen und Weinhold die Zeit zu geben. Dann würde man aber mit 15 Spielern in die Partie gegen Island gehen.

Deutschland startet ungeschlagen und mit 3:1-Punkten in die zweite Turnierphase. Europameister Spanien (Mittwoch/alle 20.30 Uhr) ist der letzte Gegner im Kampf ums Halbfinale in Hamburg, das erklärte Verbandsziel. Die Reihenfolge der Gegner spielt für Prokop keine Rolle. "Ich finde es belanglos. Wir schauen auf uns. Wir haben drei Spiele in der eigenen Hand mit den Fans im Rücken. Die wollen wir erfolgreich gestalten, egal, wie der Gegner heißt", sagte der Coach.

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