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Mario Balotelli fordert für sich mehr Respekt ein
Mario Balotelli fordert für sich mehr Respekt ein © Getty Images
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Mario Balotelli hat sich in einem langen Post auf Instagram an seine Kritiker gewandt. Italiens Nationaltrainer Mancini antwortet beschwichtigend.

Mario Balotelli hat sich in einem Rundumschlag an seine Kritiker gewandt.

"Ich könnte eines Tages wieder gebraucht werden, und ich werde bereit sein, wie ich es in den letzten drei Jahren immer war", beginnt Balotelli seine Ansage in einer Instagram-Story.

"Aber wenn ich höre, wie einige von euch mich beleidigen, verunglimpfen und im Laufe der Jahre herabwürdigen - könnte ich auch emotional müde werden und eine Einberufung ablehnen? Ich bin kein Roboter und ich bin nicht dumm."

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"Super-Mario" war zuvor von Italiens Nationaltrainer Roberto Mancini für die jüngsten beiden EM-Qualifikationsspiele gegen Finnland und Liechtenstein nicht nominiert worden.

Balotelli fordert Respekt ein

Zumeist antworte Balotelli nicht auf Schmähungen in den sozialen Netzwerken, "um Probleme und unnötige Spannungen zu vermeiden. Aber ich fühle und sehe alles, und es baut sich alles auf und ich habe langsam genug davon. Respektiert mich so sehr wie ich Italien respektiere. Das wäre bereits ein guter Ausgangspunkt", fordert der Stürmer.

Er verlange nicht, geliebt, umarmt oder als Phänomen betrachtet zu werden, erklärte der Angreifer. "Aber ich kann garantieren, dass der einzige Weg, das Beste aus mir herauszuholen, darin besteht, mich zu respektieren."

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Balotelli war im Winter von OGC Nizza zu Olympique Marseille gewechselt und traf dort in acht Spielen bereits fünf Mal. Eine Nominierung blieb dennoch aus. Balotelli wartet seit September 2018 auf sein 37. Länderspiel.

Mancini: Mario ist für keinen von uns ein Problem

Mancini antwortete nach dem 6:0-Sieg der Squadra Azzurra gegen Liechtenstein auf die Fragen zu Balotelli beschwichtigend. "Mario muss einfach entspannt sein. Er muss hart arbeiten und in Form kommen", sagte der langjährige Angreifer.

"Leider kann man im Leben, und das gilt für uns alle, nicht jedermanns Liebling sein und von jedem geliebt werden. Ich denke, das ist für alle ganz normal. Mario ist für keinen von uns ein Problem." Die Tür für Balotelli ist offenbar noch nicht ganz zu. 

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