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Robinho spielte schon mehrmals für den FC Santos
Robinho spielte schon mehrmals für den FC Santos © Imago
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Ein Trikotsponsor wendet sich nach der Verpflichtung von Robinho vom FC Santos ab. Auslöser sind schlimme Vorwürfe gegen den Ex-Star.

Der FC Santos hat nach der Verpflichtung des ehemaligen Superstars Robinho einen Trikot-Sponsor verloren. 

Das Zahlheilkunde-Unternehmen Orthopride beendete die Zusammenarbeit mit dem brasilianischen Erstligisten wenige Tage nach der Ankunft des einstigen Nationalspielers. Grund sind die Vergewaltigungsvorwürfe, die seit 2017 gegen Robinho im Raum stehen. 

Orthopride-Geschäftsführer Richard Adam erklärte im Interview mit Globo Esporte: "Unsere Kundschaft ist hauptsächlich weiblich und aus Respekt für die Frauen, die unsere Produkte kaufen, mussten wir diese Entscheidung treffen." Man habe von dem Robinho-Deal im Vorfeld nichts gewusst und sei davon überrascht worden. 

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Der einst so hochgelobte Robinho war vor kurzem zum vierten Mal zu seinem Heimatverein zurückgekehrt. Dort spielt der mittlerweile 36-Jährige nun für einen Mindestlohn. 

2017 war er in Italien im Zuge eines Prozesses um eine Gruppenvergewaltigung zu neun Jahren Haft verurteilt worden. Er ging jedoch in Berufung, das Urteil ist daher nach wie vor nicht rechtskräftig. Seine Anwälte machen immer wieder deutlich, dass er weiter als unschuldig zu betrachten sei. 

Diese Sichtweise teilt auch Santos' Präsident Orlando Rollo. "Nach meinen Informationen ist von der italienischen Justiz noch keine finale Entscheidung gefällt worden. Der Prozess läuft immer noch." Sein Verein distanziere sich von jeder Form von Gewalt, vor allem von Gewalt gegenüber Frauen. 

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