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Der Tod Diego Maradonas bleibt ein Fall für die Ermittlungsbehörden. Ein Familienmitglied spricht von Unregelmäßigkeiten bei der Behandlung.

Der Tod Diego Maradonas bleibt ein Fall für die Ermittlungsbehörden in seiner argentinischen Heimat. Wie AFP am Freitag berichtete, prüft die Staatsanwaltschaft in Buenos Aires weiterhin mögliche Behandlungsfehler des medizinischen Personals.

Es gebe "Unregelmäßigkeiten", sagte ein Familienmitglied Maradonas der französischen Nachrichtenagentur, "man muss sehen, ob sie so gehandelt haben, wie sie handeln sollten".

Eine Quelle aus Justizkreisen wies im Gespräch mit AFP indes darauf hin, dass die Untersuchungen aufgenommen wurden, weil Maradona "zu Hause starb und niemand den Totenschein unterschrieben hat. Das heißt noch nicht, dass es einen Verdacht oder Unregelmäßigkeiten gab."

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Maradona war am Mittwoch gestorben, offiziell führte ein krankhaft erweiterter Herzmuskel neben einem Lungen-Ödem zum Herzstillstand. Maradonas Anwalt Matias Morla forderte zuletzt bereits eine Untersuchung "bis zur letzten Konsequenz. Diego hat mir immer gesagt: Du bist mein Soldat, handle ohne Erbarmen", sagte er.

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Vor allem sei fraglich, warum die eigens verpflichtete Rund-um-die-Uhr-Pflege nicht funktioniert habe. Auch solle untersucht werden, warum die Notärzte angeblich mehr als eine halbe Stunde benötigten, um das Haus der Fußball-Ikone zu erreichen.

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