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Gegen Bordeaux reißt nicht nur die Siegesserie von Paris St. Germain. Coach Thomas Tuchel sorgt sich um seinen Superstar Neymar. Der Brasilianer muss verletzt raus.

Für Thomas Tuchel war der 2. Dezember ein gebrauchter Tag. Nicht nur, das sein Team Paris Saint-Germain beim 2:2 gegen Girondins Bordeaux am 15. Spieltag die erste Punkte in der Saison liegen ließ. 

Vielmehr sorgte sich der Coach des französischen Meisters über den Gesundheitszustand seines Superstars Neymar. Der Brasilianer musste in der 57. Minute ausgewechselt werden. Für ihn kam Eric-Maxim Choupo-Moting in die Partie. "Ich glaube, dass es die gleiche Verletzung ist wie beim letzten Mal", erklärte Tuchel nach der Partie besorgt.

Neymar hatte sich während eines Länderspieleinsatzes für Brasilien gegen Kamerun eine Adduktorenzerrung zugezogen. In der Champions League war der Torjäger für das Duell gegen den FC Liverpool  aber rechtzeitig fit geworden. Nun befürchtet Tuchel einen erneuten Ausfall seines Stürmers. "Ich glaube nicht, dass Neymar am Mittwoch gegen Strasbourg spielen kann. Aber ich hoffe auf seine Rückkehr gegen Montpellier",  sagte Tuchel.  (DATENCENTER: Die Tabelle).  

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Zudem kritisierte der Trainer den Schiedsrichter: "Ich bin nicht enttäuscht über die Leistung meiner Mannschaft, sondern über die Vorstellung des Schiedsrichters", sagte Tuchel und bezog sich auf eine strittige Strafraumsituation, die allerdings keinen Elfmeterpfiff zugunsten von PSG zur Folge hatte. 

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Thiago Silva zuversichtlich 

Weniger Sorgen machte sich dagegen PSG-Kapitän Thiago Silva um den Superstar. "Ich habe Neymar nicht gesehen, als ich den Platz verlassen hatte, aber es war normal, dass er ein wenig besorgt war", sagte Silva. "Er wird am Montag ein paar Tests machen. Er hat Schmerzen, aber solange wir nicht sicher sind, was los ist, gibt es keinen Grund, sich zu viel Sorgen zu machen."

Im Stade Matmut-Atlantique ging der Hauptstadtklub gegen Bordeaux durch seine Superstars Neymar (34.) und Kylian Mbappe (66.) zweimal in Führung. Jimmy Briand (53.) sowie dem dänischen Nationalspieler Andreas Cornelius (84.) gelang jedoch jeweils der Ausgleich für den Gastgeber.

Die Tabelle führt PSG dennoch mit komfortablen 14 Punkten Vorsprung auf HSC Montpellier an.

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