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Angel Di Maria feiert sein Tor für PSG gegen Olympique Marseille
Angel Di Maria feiert sein Tor für PSG gegen Olympique Marseille © Getty Images
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In einem lange ausgeglichenen Spiel siegt Paris souverän - weil Mbappe und Di Maria liefern. PSG-Coach Thomas Tuchel schwärmt vom Argentinier.

Begleitet von erneuten Protesten aus der eigenen Kurve hat der französische Meister Paris Saint-Germain in der Ligue 1 seinen siebten Sieg in Serie geholt.

Gegen Olympique Marseille setzte sich das Team von Trainer Thomas Tuchel 3:1 (1:0) durch und hat an der Tabellenspitze 20 Punkte Vorsprung.

Tuchel lobt Di Maria

"Jeder weiß, dass das Ausscheiden in der Champions League gegen Manchester United ein Unfall war. Aber jeder spürt auch, dass meine Mannschaft eine Einheit ist. Und dass jeder hungrig auf Erfolg ist", sagte Tuchel.

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Ein Sonderlob gab es für den Argentinier Di Maria. "Angel hat den Klassiker geradezu überflogen", betonte der Ex-Coach von Borussia Dortmund und dem FSV Mainz 05, warnte allerdings: "Aber jetzt dürfen wir nicht loslassen und glauben, die Liga zu überfliegen. Wenn sie von den Nationalmannschaften zurückkommen, müssen sie gewinnen wollen, bis zum letzten Tag."

Nach dem Achtelfinal-Aus in der Champions League hatten PSG-Fans die Mannschaft zuletzt bei einer öffentlichen Trainingseinheit im Prinzenpark-Stadion beschimpft. Nun gingen die Proteste weiter. 

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Ultras nahmen demonstrativ zu Spielbeginn ihre Plätze nicht ein, zudem wurden Plakate gezeigt.

Di Maria mit Doppelpack

"Wir vergessen nicht" oder "Geldscheine, wo das Herz hingehört", stand darauf. Tuchel hatte für die Aktionen beim Training wenig Verständnis aufgebracht. "Das hilft nicht. Ich weiß, dass sie enttäuscht sind, aber sie müssen es nicht wieder und wieder zeigen", sagte Tuchel.  

Weltmeister Kylian Mbappe (45.+2) und der Argentinier Angel di Maria (55./66.) sorgten für den Sieg.

Valere Germain (46.) glich zwischenzeitlich aus, OM-Schlussmann Steve Mandanda sah die Rote Karte (62.). In der Nachspielzeit verschoss Mbappe noch einen Foulelfmeter.

Der verletzte 2014er-Weltmeister Julian Draxler fehlte erneut, der frühere Schalker Thilo Kehrer wurde in der 37. Minute eingewechselt.

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