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Schon vor dem Spiel gegen Monaco hat Paris Saint-Germain den Ligue-1-Titel sicher, da die Konkurrenz aus Lille patzt. Mbappé veredelt die Meisterschaft.

Mit einem Dreierpack von Weltmeister Kylian Mbappé, dem Comeback von Superstar Neymar und einem Sieg gegen AS Monaco hat Paris Saint-Germain am 33. Spieltag vorzeitig seine achte Meisterschaft in der französischen Ligue 1 gefeiert.

Nachdem der FC Toulouse die Pariser am Sonntagnachmittag durch ein 0:0 gegen PSG-Verfolger OSC Lille bereits zum alten und neuen Titelträger gekürt hatte, gab es am Abend für die Elf von Trainer Thomas Tuchel im Heimspiel gegen die Monegassen ein 3:1 (2:0).

Das Team um die deutschen Nationalspieler Julian Draxler und Thilo Kehrer hielt gegen Monaco trotz des feststehenden Titelgewinns die Konzentration hoch und versüßte den Fans mit dem 27. Saisonsieg die Meisterschaft.

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Herausragender Akteur war Mbappé mit seinen Treffern in der 15., 38. und 55. Minute. Kehrer stand in der Startelf, Draxler wurde in der 76. Minute eingewechselt.

Sondertrikots wegen Notre-Dame-Brand

Die Pariser Mannschaft trug ein Sondertrikot in Gedenken an Notre-Dame. Statt der Spielernamen stand der Name der durch einen Brand erheblich zerstörten Kathedrale. Das Trikot wurde in einer Stückzahl von 1.000 aufgelegt, erhältlich war es für 100 Euro. Der Erlös geht an Institutionen der Feuerwehr.

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Erstmals seit drei Monaten stand auch Superstar Neymar wieder auf dem Platz. Der Brasilianer kam nach der Halbzeitpause für Layvin Kurzawa in die Partie. 222-Millionen-Mann Neymar hatte sich am 23. Januar im Pokalspiel von PSG gegen Racing Straßburg eine Mittelfußverletzung zugezogen.

Paris, in der Champions League im Achtelfinale gescheitert, weist vor den letzten fünf Saisonspielen 19 Punkte Vorsprung auf Lille auf und ist damit nicht mehr von der Spitze zu verdrängen. Paris hatte vor dem Erfolg gegen Monaco im Meisterschaftsrennen drei Matchbälle vergeben.

Paris vergab mehrere "Matchbälle"

Für die Pariser ist es endlich der Erfolg im mittlerweile vierten Anlauf: Das Team hatte schon beim 2:2 gegen Straßburg die Chance, den Titel perfekt zu machen, bei der 1:5-Blamage gegen die Verfolger aus Lille hätte sogar ein Unentschieden gereicht.

Auch im Nachholspiel gegen den FC Nantes blamierte sich PSG und musste mit einem stark ersatzgeschwächten Team auswärts eine 2:3-Niederlage hinnehmen. 

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Paris kann sich nun aber doch über den sechsten Titel in den letzten sieben Jahren freuen. Auch der Torschützenkönig wird aller Voraussicht nach von PSG kommen. Mbappé führt die Liste mit 30 Treffern an - mit elf Toren Vorsprung auf Lilles Nicolas Pépé. 

Für PSG-Coach Thomas Tuchel bedeutet das die erste Meisterschaft mit einem Profi-Team in seiner Debüt-Saison in der französischen Hauptstadt.

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