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Neymars Optionen: PSG, Real, Barca oder Juve?
Neymars Optionen: PSG, Real, Barca oder Juve? © Getty Images
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Brasilien-Superstar Neymar sieht sich Vergewaltigungs-Vorwürfen gegenüber. Die Anwälte der Anklägerin legen nun aufgrund von Wiedersprüchen ihr Mandat nieder.

Die Affäre um die Vergewaltigungsvorwürfe gegen Brasiliens Fußballstar Neymar (27) wird immer diffuser. Wie der brasilianische TV-Sender Globo am Montagabend berichtete, haben die Anwälte des vermeintlichen Opfers die Zusammenarbeit aufgrund widersprüchlicher Aussagen der jungen Frau beendet.

Der Sender zitierte aus einem Schreiben der Kanzlei Fernandes e Abreu. Demnach habe die Mandantin zunächst angegeben, eine Beziehung mit dem Stürmerstar von Paris St. Germain zu führen. Dieser sei jedoch später gewalttätig geworden und habe sie körperlich angegriffen.

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Bei der Polizei habe die Frau, deren Identität weiter geheim gehalten wird, jedoch eindeutig von Vergewaltigung gesprochen, was eine vollkommen andere Behauptung sei.

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Neymar-Aussage soll verschoben werden

Brasiliens Fußballverband CBF hat unterdessen die Verschiebung von Neymars Aussage bei der Polizei auf Montag beantragt. Die Selecao bestreitet am Sonntag in Porto Alegre gegen Honduras ihr letztes Vorbereitungsspiel auf die Copa America. Brasilien startet am 14. Juni in Sao Paulo gegen Bolivien in die Südamerikameisterschaft im eigenen Land.

Neymar wird dann auf jeden Fall mit von der Partie sein, wie CBF-Präsident Rogerio Caboclo bekräftigte. "Es gibt keine Chance, dass er nicht an der Copa America teilnimmt", sagte Caboclo am Dienstag am Rande des FIFA-Kongresses in Paris.

Die für Cyberkriminalität zuständige Polizeidienststelle in Rio de Janeiro hatte am Sonntag angekündigt, ein Ermittlungsverfahren gegen Neymar wegen Veröffentlichung intimer Fotos ohne Zustimmung der betroffenen Person zu eröffnen.

Untersuchungen gegen Neymar

Parallel dazu läuft bereits eine Untersuchung in Sao Paulo, wo die junge Frau am vergangenen Freitag gegen Neymar Anzeige erstattet hatte. Neymar bestreitet die Vorwürfe der Vergewaltigung vehement, spricht davon, "in eine Falle getappt" zu sein.

Neymars Mutter Nadine Goncalves wandte sich am Dienstag via Instagram sehr emotional an ihren Sohn: "In dem Moment, in dem endlich alles geklärt ist und die Wahrheit Gottes ans Licht kommt, ist es an der Zeit, daraus zu lernen und zu Jesus Christus, deiner ersten Liebe, zurückzukehren." Dabei riet Goncalves ihrem Sohn auch dazu, der Frau zu vergeben, die ihn der Vergewaltigung beschuldigt. 

Zum Beweis seiner Unschuld veröffentlichte Neymar am Samstag in seinem Instagram-Profil Chatverläufe. Die Fotos wurden vor der Veröffentlichung bearbeitet, zeigen nicht das Gesicht der Frau, auch intime Stellen ihres Körpers wurden unscharf gemacht, was den möglichen Strafbestand aufheben könnte. Der Eintrag auf Neymars Instagram-Account ist mittlerweile gelöscht.

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