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Eva Carneiro und Jose Mourinho während des Eklats im September
Eva Carneiro und Jose Mourinho während des Eklats im September © DPA Picture-Alliance
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Der Rücktritt der frühereren Teamärztin des FC Chelsea hat offenbar juristische Folgen. "Fehlverhaltens des Arbeitgebers" habe ihre Kündigung in die Wege geleitet.

Die beim englischen Fußballmeister FC Chelsea zurückgetretene Teamärztin Eva Carneiro wird Medienberichten zufolge juristisch gegen ihren alten Arbeitgeber vorgehen.

Bei ihrer Kündigung habe es sich um eine "außerordentliche Kündigung aufgrund des Fehlverhaltens des Arbeitgebers" gehandelt, hieß es in mehreren britischen Medien. Carneiros Anwälte hätten dem Klub bereits im Laufe der Woche entsprechende Papiere zukommen lassen.

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Ein solcher Fall würde laut englischem Rechtssystem vor einem Arbeitsgericht verhandelt. Es sei denn, beide Parteien erzielen eine außergerichtliche Einigung.

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Am 8. August war es zum öffentlichen Streit zwischen Carneiro und Chelseas Teammanager Jose Mourinho gekommen.

Beim Ligaspiel gegen Swansea City (2:2) war die Ärztin auf Bitten des Schiedsrichters auf den Platz geeilt, um den offenbar verletzten Eden Hazard zu betreuen. Mourinho hatte ihr Verhalten vor Medienvertretern als "naiv" gebrandmarkt, weil seine nach dem Platzverweis gegen Torhüter Thibaut Courtois in der Folge mit neun Mann weiterspielen musste.

Die anschließende Suspendierung Carneiros brachte Mourinho heftige Kritik ein. Wenig später wurde zudem bekannt, dass Carneiro auch Sexismus-Vorwürfe erhob. Der Star-Trainer war vom englischen Verband FA von diesen Vorwürfen freigesprochen worden.

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