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Roberto Mancini trainierte Manchester City von 2009 bis 2013
Roberto Mancini trainierte Manchester City von 2009 bis 2013 © Getty Images
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Manchester City soll Ex-Trainer Roberto Mancini angeblich teilweise über einen Klub aus Abu Dhabi ausbezahlt haben. Der Italiener habe zwei Verträge unterschrieben.

Roberto Mancini hat sich als Teammanager von Manchester City offenbar Teile seines Gehalts über einen Klub in Abu Dhabi auszahlen lassen. Das berichtet Der Spiegel und beruft sich auf Dokumente, die dem Nachrichtenmagazin im Rahmen der Football-Leaks-Enthüllungen zugespielt wurden.

Der heutige italienische Nationaltrainer schloss demnach an einem Tag gleich zwei Verträge ab: einen als City-Coach, einen als Berater des Al Jazira Sports and Cultural Club in der Arabian Gulf League. Hinter beiden Klubs stand Scheich Mansour bin Zayed Al Nahyan.

ManCity wehrt sich

"Wir haben hier ein paar Zahlungen, die von Al Jazira getätigt werden müssen", schrieb dem Bericht zufolge ein City-Mitarbeiter im September 2011 an seine Kollegen: "Wir müssen die Gelder an ADUG überweisen, und ADUG wird es dann an Al Jazira weiterleiten." Hinter dem Kürzel ADUG verbirgt sich die Abu Dhabi United Group, Citys Holding.

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Der Spiegel schließt daraus, dass Mancini sich "zu diesem Zeitpunkt also offenbar einen Teil seines Trainergehalts auf Umwegen über Al Jazira bezahlen" ließ und das angebliche "Consulting" des arabischen Vereins womöglich nur ein Vorwand war.

Laut Spiegel haben weder Al Jazira noch Mancini auf Fragen der Investigativjournalisten vom Recherchenetzwerk EIC geantwortet. ManCity erklärte in einem Statement, dass der Klub die Fragen nicht kommentieren werde und sprach von einem "organisierten und eindeutigen Versuch, den Ruf des Vereins zu schädigen".

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