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Aiyawatt "Top" Srivaddhanaprabha ist der Sohn des verstorbenen Leicetser-Bosses © Imago
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München - Eine gut gemeinte Aktion bringt Leicester-Fan Tom Merry ein Stadionverbot. Dabei wollte der Familienvater nur den Sohn des verstorbenen Präsidenten trösten.

Eine kuriose, aber gut gemeinte Aktion hat einem Fan von Leicester City ein Stadionverbot eingebracht. Die Strafe wurde gegen den Familienvater ausgesprochen, nachdem er eine Barriere überwunden hatte, um den Sohn des verstorbenen Besitzers der Foxes, Aiyawatt "Top" Srivaddhanaprabha, zu umarmen.

Der Dauerkartenbesitzer Tom Merry verlies zuvor die Familienkurve, wo er sich mit seiner neunjährigen Tochter das Spiel seines Teams gegen Burnley ansehen wollte. Ein Video zeigt Tom, wie er über die Barriere springt und sich "Top" nähert, bevor ein Leibwächter vorwärts rast, um seinen Chef zu schützen. "Top" wirft seine Arme um Merry und beschützt ihn vor dem Bodyguard.

Fan "wollte nur ein wenig kuscheln"

Der Engländer gegenüber dem englischen Mirror über seine Aktion: "Ich konnte nicht anders, ich wollte Top nur ein wenig kuscheln". 

"Vichai hat so viel für diesen Klub getan, und als Top weinen sah, dachte ich einfach, es wäre richtig, ihn zu knuddeln", ergänzte er.

"Top erwiderte die Umarmung und sagte mir, dass er das zu schätzen weiß. Er sagte, er liebe mich und alle Leicester-Fans, die ihn zu diesem Zeitpunkt unterstützt hatten", erzählte Merry.

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Der Fan wurde dann von einem Ordner weggezogen und für etwa 20 Minuten in eine Arrestzelle gebracht, während sich Freunde in der Kurve um seine kleine Tochter kümmerten.

Stadionverbot gilt bis 2019

Tom fügte hinzu: "Es tut mir so leid, ich war gerade von Gefühlen überwältigt. Ich weiß, dass Regeln Regeln sind, aber es war etwas, was ich noch nie zuvor getan habe und auch nie wieder tun werde."

Weil der Schreiner seine Emotionen nicht zurückhalten konnte, kann er sein Team erst wieder im neuen Jahr im Stadion anfeuern. Zurückkehren darf Merry am 12. Januar beim Heimspiel gegen Southampton.

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