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Pep Guardiola muss die nächste Enttäuschung hinnehmen © Getty Images
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München - Manchester United schlittert nach der nächsten Pleite weiter in die Krise. Stadtrivale Manchester City verliert den FC Liverpool langsam aus den Augen.

Manchester City verliert Tabellenführer FC Liverpool aus den Augen.  

Das Star-Ensemble von Pep Guardiola unterlag mit Nationalspieler Ilkay Gündogan am Sonntag im heimischen Etihad Stadium den Wolverhampton Wanderers mit 0:2 (0:0). (LIVETICKER zum Nachlesen)

"Wir haben uns heute nicht steigern können. Wir sind ein Team, das einen speziellen Spielstil hat, aber heute hatten wir einen schlechten Tag", sagte ein enttäuschter Guardiola nach der Pleite.

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Adama Traore (81., 90.+4) traf per Doppelpack für die Gäste. Als Tabellenzweiter liegt City nun bereits acht Punkte hinter den Reds. (Service: TABELLE der Premier League)

Manchester United schlittert tiefer in die Krise

Brenzlig dürfte es allmählich für Teammanager Ole Gunnar Solskjaer bei Manchester United werden. Newcastle United verschärfte die Krise des englischen Rekordmeisters, United verlor bei den Magpies mit 0:1 (0:0). 

Das Goldene Tor erzielte Matthew Longstaff in seinem Startelf-Debüt per sehenswertem Flachschuss. Er ist mit 19 Jahren und 199 Tagen der jüngste Spieler, der bei seinem Debüt für Newcastle trifft. 

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Mit neun Punkten ist ManUnited nur noch zwei Zähler von der Abstiegszone entfernt.

Arsenal und Chelsea fahren Siege ein

Mit nur noch einem Punkt Rückstand auf City rangiert der FC Arsenal auf Rang drei. Die Londoner siegten durch das Tor von David Luiz (9.) mit 1:0 (1:0) gegen den AFC Bournemouth. Gunners-Coach Unai Emery hatte Rio-Weltmeister Mesut Özil erneut nicht in den 18-Mann-Kader berufen. 

Schon am Donnerstag in der Europa League gegen Standard Lüttich (4:0) und am Montag zuvor gegen Manchester United in der Liga (1:1) hatte Özil gefehlt. "Wenn ich entschieden habe, dass er nicht im Kader steht, dann weil ich denke, dass andere Spieler es mehr verdient haben", sagte Emery nach der Begegnung mit Lüttich. Özil müsse "weiter arbeiten" und sich empfehlen.

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Der frühere Nationalspieler bestritt für Arsenal nur zwei von elf Pflichtspielen in dieser Saison, siebenmal stand er gar nicht erst im Kader. Dabei ist der 30-Jährige der am besten bezahlte Profi in der Klubgeschichte.

Emery veränderte seine Startelf gegen Bournemouth wie zuvor gegen Lüttich auf zehn (!) Positionen. Auch für den ehemaligen Nationalspieler Shkodran Mustafi, der am Donnerstag noch 90 Minuten spielen durfte, und den ehemaligen Hoffenheimer Reiss Nelson war kein Platz im Aufgebot.

Immer besser in Form kommt auch Arsenals Stadtrivale FC Chelsea.

Der von Frank Lampard trainierte Europa-League-Sieger gewann ohne den verletzten Nationalspieler Antonio Rüdiger 4:1 (3:1) beim von Ralph Hasenhüttl betreuten FC Southampton und ist nun Tabellenfünfter mit nur zwei Punkten weniger als ManCity. (Service: SPIELPLAN der Bundesliga)

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