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München - Als einziger Liverpool-Profi trägt Trent Alexander-Arnold mit der 66 eine hohe Rückennummer. Der Zeugwart der Reds erklärt nun die Geschichte dahinter.

Trent Alexander-Arnold ist beim FC Liverpool längst eine feste Größe, wurde unter Jürgen Klopp in der vergangenen Saison Champions-League-Sieger und befand sich mit den Reds in der aktuellen Spielzeit auf Meisterkurs.

Neben seinem großen Talent sticht bei dem 21 Jahre alten Rechtsverteidiger jedoch noch etwas anderes heraus - seine außergewöhnliche Trikotnummer.

Während die höchste Rückennummer aller anderen Liverpool-Profis die 32 des ehemaligen Schalkers Joel Matip ist, läuft Alexander-Arnold mit der 66 auf.

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Liverpool-Zeugwart erklärt Trikot-Tradition

Den einfachen Grund dafür hat nun Liverpools Zeugwart Lee Radcliffe verraten.

"Wenn irgendwelche Jungs aus der Akademie zu uns kommen, geben wir ihnen immer ganz bewusst eine hohe Rückennummer", sagte Radcliffe auf der Homepage der Reds und erklärte: "Wir mögen es nicht, ihnen eine niedrige Nummer zu geben, weil sie sonst denken, dass sie es schon geschafft hätten - wenn Sie verstehen, was ich meine."

Und doch ist der Fall Alexander-Arnold ein besonderer - denn üblicherweise tauschen die Spieler ihre Trikotnummer, sobald sie fester Bestandteil des Profikaders sind.

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Alexander-Arnold glänzt als Assistgeber

Über den Punkt ist Alexander-Arnold jedoch längst hinaus, schließlich hat er mittlerweile 125 Pflichtspiele unter Jürgen Klopp absolviert, war dabei an 40 Toren direkt beteiligt (sechs Treffer, 34 Assists) und stand in der aktuellen Saison in 28 von 29 Premier-League-Spielen in der Startelf.

"Wenn man ihn jetzt die Trophäen in die Höhe stemmen und ihn mit der Nummer 66 auf dem Rücken feiern sieht, dann ist das ein komisches Gefühl und ich kann es gar nicht so richtig beschreiben. Es ist merkwürdig zu sehen, wie jemand so eine hohe Nummer trägt und damit so glücklich ist", meint sogar Radcliffe.

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Das liege jedoch vor allem an Alexander-Arnolds Charakter, wie der Zeugwart betont.

Der Shootingstar sei "einfach glücklich, bei den Profis dabei zu sein - und er weiß ganz offensichtlich gar nicht, wie gut er ist".

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