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Jürgen Klopp und der FC Liverpool sind nach einer Mega-Saison in der Premier League die Gejagten. Doch der LFC-Coach hat vom Gewinnen noch lange nicht genug.

Jürgen Klopp geht mit einer klaren Ansage in die neue Saison der Premier League.

"Wir verteidigen keine Titel, wir wollen neue holen. Wir haben gerade erst angefangen mit dem Gewinnen", versprach der Trainer des FC Liverpool vor dem Saison-Auftakt mit dem Heimspiel gegen Aufsteiger Leeds United am Samstag (Premier League: FC Liverpool – Leeds Uniteds um 18.30 Uhr im LIVETICKER).

Seine Mannschaft um die Topstars Virgil van Dijk, Mo Salah und Sadio Mané sei längst noch nicht am Ende - sondern erst "mittendrin".

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Im ersten Spiel setzt Klopp etwas überraschend auch auf Georginio Wijnaldum, der mit einem Wechsel zum FC Barcelona in Verbindung gebracht wurde.

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Der Mittelfeldstar soll laut Sky Sports nach einem Gespräch am Mittwoch mit Klopp zur Erkenntnis gelangt sein, dass seine Zukunft bei den Reds liegt. Wijnaldum, dessen Vertrag an der Anfield Road noch bis 2021 läuft, soll nun bereit sein, den Kontrakt zu verlängern. Die spanische Zeitung Sport schreibt sogar schon von einer Einigung bis 2023.

Dass Liverpool den 29-Jährigen offenbar mit Nachdruck vom Bleiben überzeugt haben, könnte an einer anderen Personalie liegen. Laut Kicker ist Thiago den Reds schlichtweg zu teuer, so dass man weiter auf den Niederländer setzen wolle.

Vor Keeper Alisson spielen in der Viererkette Trent Alexander-Arnold, Joe Gomez, Virgil van Dijk und Andy Robertson.

Das Mittelfeld komplettieren Naby Keita und Jordan Henderson, vorne wirbeln wie gewohnt Sadio Mané, Mohamed Salah und Roberto Firmino.

Klopp legt sich mit Chelsea an

Klopp spürt den heißen Atem der Konkurrenz, das machte nicht zuletzt seine Attacke im BBC-Interview deutlich. "Wir leben in einer Welt voller Unsicherheiten", holte er dort aus, um dann zu spötteln: "Für einige Klubs scheint es weniger wichtig zu sein, wie unsicher die Zukunft ist. Ihre Besitzer sind Länder und Oligarchen, das ist die Wahrheit! Wir sind eine andere Art Klub."

Liverpool, betonte Klopp, könne sich nicht "über Nacht wie Chelsea benehmen" und "einen Haufen Spieler" holen.

Im Übrigen würden die Blues die Folgen ihres über 220 Millionen Euro teuren Kaufrausches noch zu spüren bekommen. "Du kannst nicht die besten elf Spieler der Welt holen und hoffen, dass sie eine Woche später den besten Fußball spielen", stichelte Klopp. Es sei "ein Vorteil" für seine Reds, dass sie "schon lange zusammenarbeiten".

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Spricht da das unverminderte Selbstvertrauen des Meistertrainers? Oder der blanke Neid? Oder vielleicht sogar die Angst vor dem Scheitern?

Während die Konkurrenz klotzte, sah sich Klopp zum Kleckern gezwungen.

Auch er hätte Werner gerne gehabt, durfte sich den Leipziger aber nicht leisten. Die Transfer-Saga um den Münchner Triple-Helden Thiago entwickelt sich zur unendlichen Geschichte.

Und auch Klopps dritter Wunschspieler Jamal Lewis (Norwich City) war zu teuer, stattdessen kam für 13 Millionen Euro das "Schnäppchen" Kostas Tsimikas - der Linksverteidiger aus Piräus ist der einzige Neue.

Dabei sind sich die Fachleute einig, dass Liverpool "frisches Blut" guttun würde. Die erfolgreiche Titelverteidigung wäre eine "übermenschliche Leistung", sagte TV-Experte Gary Neville, der Thiago-Transfer daher "ein Muss". 

Die meisten Buchmacher sehen City vorne. Doch Klopp gibt sich gelassen - nicht nur in Transferfragen. 

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"Alle Leute sagen mir: 'Jetzt wird es noch schwieriger. Jeder will euch schlagen.' Aber das war doch die letzten Jahre auch so", sagte der 53-Jährige. Der Start mit Leeds, Chelsea auswärts und Arsenal aber wird "sehr, sehr schwierig", das weiß auch Klopp und betonte: "Wir träumen nicht. Wir müssen in jedem Spiel für den Kampf bereit sein und voller Hingabe dahin gehen, wo's weh tut. Es wird darum gehen, wie sehr wir es wollen."

So können Sie den Auftakt der Premier League live verfolgen: 

TV: Sky
Stream: Sky
Liveticker: SPORT1.de und SPORT1 Apps

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