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Der FC Liverpool ist nach dem Merseyside Derby vor allem mit den Entscheidungen des VAR unzufrieden. Daher hat der englische Meister eine Untersuchung angefordert.

Beim FC Liverpool herrscht nach dem 2:2 im Stadtderby beim FC Everton dicke Luft.

Im Fokus des Ärgers steht der VAR, der im 237. Merseyside Derby gleich mehrere umstrittene Entscheidungen fällte. Zunächst hatte Schiedsrichter Michael Oliver, nach Rücksprache mit dem VAR, Evertons Schlussmann Jordan Pickford nach einem rüden Foul an Virgil van Dijk nicht die Rote Karte gegeben. Der Abwehrchef der Reds musste daraufhin ausgewechselt werden. 

In der Nachspielzeit zählte dann der vermeintliche Siegtreffer von Liverpools Jordan Henderson (90.+3) nach Videobeweis wegen einer angeblichen Abseitsstellung von Sadio Mané nicht. Möglicherweise stand der Stürmer tatsächlich einen Hauch in der strafbaren Zone - die TV-Bilder ließen kein genaues Urteil zu. 

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Wegen dieser Entscheidungen hat der englische Meister nun bei der Premier League angefragt. Die Liga solle untersuchen, wie es zu den Entscheidungen von David Coote, der als VAR agierte, kam. Wie die Verantwortlichen der Premier League auf den Vorstoß reagierten, ist noch nicht bekannt.

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Reds-Coach Jürgen Klopp zeigte sich direkt nach dem Derby geladen. "Ich kam in die Umkleidekabine, und da standen Leute, die sagten, sie hätten nicht verstanden, warum Abseits gepfiffen wurde", schimpfte der Deutsche nach dem Abpfiff: "Ich unterstütze den VAR wirklich, und vor allem bei Abseits erwartet man, dass die richtige Entscheidung getroffen wird."

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