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München - Bernd Leno ist nach dem nächsten sieglosen Spiel des FC Arsenal bedient. Er kritisiert seine Teamkollegen und wirft ihnen mangelnde Disziplin vor.

Der FC Arsenal steckt in der Krise.

Die Gunners sind nach dem 1:1 gegen den FC Southampton in der Premier League seit sechs Partien sieglos und stehen auf Platz 15. Immerhin gelang Pierre-Emerick Aubameyang das erste Tor der Londoner aus dem Spiel heraus nach 1073 Minuten (Ergebnisse und Spielplan der Premier League).

Die Fans sind bedient, die Kritik an Trainer Mikel Arteta nimmt zu. Torhüter Bernd Leno nimmt allerdings seine Teamkollegen in die Pflicht.

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"Der Trainer ist der Letzte, der an dieser Situation die Schuld trägt", sagte Leno bei Sky Sports: "Wenn man sich anschaut, wie wir teilweise auf dem Platz rumlaufen, sind die Spieler die Einzigen, die verantwortlich sind."

Leno poltert: "Keine Disziplin, schlechte Einstellung"

Der Nationalkeeper wurde anschließend deutlich: "Die Einstellung ist schlecht, die Disziplin fehlt und wir haben kein Selbstbewusstsein."

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Laut Leno sei das intern aber "sehr klar" besprochen worden: "Wir sind aller einer Meinung, dass wir das schnell ändern müssen."

Zuletzt schadeten sich die Gunners mit Platzverweisen von Granit Xhaka und Gabriel selbst (Tabelle der Premier League).

"Wir bekommen Rote Karten, machen Fehler, stehen außerhalb unserer Positionen", erklärte Leno: "Wir haben diese Dinge tausendmal angesprochen. Am Ende ist es ein Mangel an Fokus seitens der Spieler."

Walcott spürt Angst bei Arsenal

Arteta sei in der Kabine kein Thema, es gebe keine Kritik an ihm.

Die Gegner scheinen den Respekt vor Arsenal zu verlieren. "Ich habe große Angst bei Arsenal gefühlt, um ehrlich zu sein", sagte Southamptons Theo Walcott, der gegen sein Ex-Team traf.

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